Monate: November 2011

Finanzen

Bildungsgutschein

Bildungsgutschein Nicht nur Arbeitnehmer, die aktiv im Berufsleben stehen, erlangen Vorteile durch regelmäßige Weiterbildungen. Auch Arbeitsuchende können ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt entscheidend erhöhen, wenn sie an Fortbildungen teilnehmen. Diese verschaffen ihnen berufsabhängige Qualifikationen und Kenntnisse, die bei der Jobsuche hilfreich sein können. Eine Fortbildung zum Fachwirt beispielsweise kann einen Arbeitsplatz in zahlreichen Branchen ermöglichen. Da hochwertige Fortbildungen dieser Art nicht selten mehrere Tausend Euro kosten, bietet die Agentur für Arbeit den sogenannten Bildungsgutschein an. Das Ausstellen eines Bildungsgutscheins bedeutet, dass der Arbeitsuchende an einer entsprechenden Fortbildung zum Fachwirt teilnehmen kann und die Arbeitsagentur für die entstehenden Kosten aufkommt. Ein Antrag kann direkt bei der Behörde gestellt werden. Für eine Bewilligung sollten allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst müssen Interessenten eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen und ca. drei Jahre berufstätig gewesen sein. Die gewählte Fortbildung muss die Chancen des Arbeitsuchenden auf eine Anstellung in realistischer Weise erhöhen. Um zu ermitteln, inwiefern die Weiterbildungsmaßnahme im Einzelfall geeignet ist, findet vorab eine Beratung in der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter statt. Der Bildungsgutschein wird entweder bereits für …

Finanzen

Bildungskredit

Bildungskredit In der heutigen Zeit wird Weiterbildung im Berufsleben sehr hoch geschrieben. Oft sind Fortbildungen allerdings mit zusätzlichen Kosten verbunden, die in der Regel der Interessent selbst tragen muss. Selten zahlt der Arbeitgeber für eine solche Fortbildung. Die meisten Lehrgänge sind leider recht preisintensiv, so dass viele Arbeitnehmer und Interessenten eine Fortbildung zunächst einmal nicht absolvieren können. Es ist aber auch möglich, die berufliche Weiterbildung mit einem speziellen Kredit zu finanzieren. Die KfW bietet hier besondere Konditionen für diejenigen an, die sich dazu entscheiden, eine Fortbildung zu beginnen. Auch die Fortbildung zum Fachwirt kann mit einem solchen Bildungskredit finanziert werden. Es werden dabei einkommens- und elternunabhängig diejenigen Personen gefördert, die sich entweder in der Schlussphase der Ausbildung oder aber in einem Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudium befinden. Auch der Fachwirt gehört dazu. Wichtigste Voraussetzung hierfür ist, dass es sich um eine BAföG-anerkannte Universität, Hoch- oder Fachhochschule handelt. Erfolgt die Ausbildung an einer ausländischen Bildungsstätte, muss diese den inländischen anerkannten Ausbildungsstätten entsprechen. Eine weitere Grundvoraussetzung ist die Volljährigkeit des Auszubildenden, allerdings darf er das 36. Lebensjahr nicht …

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Begabtenförderung

Begabtenförderung Begabtenförderung besteht in Deutschland hauptsächlich aus staatlich geförderten Studienzuschüssen, die von Förderwerken und Stiftungen an besonders leistungsstarke und überdurchschnittlich begabte Lernende vergeben werden. Die Förderung, die ideell wie auch finanzieller Natur sein kann, richtet sich vor allem an Schüler, Auszubildende und Studierende. Rund 90% aller Bewerbungen für eine Unterstützung gehen dabei bei weniger als 1% der Förderwerke ein. Die zwölf größten Förderwerke – u.a. die Studienstiftung des deutschen Volkes – werden zu einem Großteil mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert. Darüber hinaus gibt es eine kaum überschaubare Zahl an Stipendiengebern. Die einschlägigen Datenbanken wie zum Beispiel www.mystipendium.de listen rund 1.200 Stipendiengeber auf. Viele dieser Begabtenförderwerke sind unbekannt und finden teilweise keine passenden Bewerber. Um das Förderwesen in Deutschland zu stärken und vermehrt private Förderer sowie Unternehmen einzubinden, hat die Bundesregierung im Sommer 2011 das Deutschlandstipendium aufgelegt. Allein aufgrund der Größe des Programms – bis Ende 2012 wurden rund 30 Millionen Euro an privaten Mitteln eingeworben – hat das Deutschlandstipendium die Begabtenförderung in Deutschland verändert. So stieg die Zahl der Studierenden, die …

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Berufliche Rehabilitation

Berufliche Rehabilitation Bei manchen Menschen sind bestimmte Umstände gegeben, die eine Berufsausbildung oder Ausübung eines bestimmten Berufes erschweren oder unmöglich machen. Dies können unter anderem körperliche, geistige oder seelische Krankheiten / Behinderungen sein. Dauern solche Beeinträchtigungen länger als sechs Monate an oder gefährden die betroffene Person dauerhaft zu erkranken, kann ein Antrag auf berufliche Rehabilitation gestellt werden. Die Berufliche Rehabilitation hat den Zweck, die Arbeitsfähigkeit der beeinträchtigten Person zu erhalten, zu verbessern oder (wieder) herzustellen. Die Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben kann z.B. durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Aus- oder Weiterbildung (z.B. zum Fachwirt), vermittlungsunterstützende Leistungen, Gründungszuschuss oder weitere Hilfen umgesetzt werden. Bei einer Weiterbildung, beispielsweise als Fachwirt in verschiedenen Bereichen, sollte selbstverständlich im Voraus geklärt werden, ob die Person den Anforderungen des jeweiligen Berufes voraussichtlich gewachsen sein wird und ob am Arbeitsplatz spezielle Modifizierungen notwendig sind. Als einer der möglichen Rehabilitationsträger kann die Agentur für Arbeit solch einen Antrag auf berufliche Rehabilitation entgegen nehmen. In jedem Fall sollte eine individuelle und ausführliche Beratung stattfinden.

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Soldatenförderungsgesetz

Soldatenförderungsgesetz Wer bei der Bundeswehr als Zeitsoldat beschäftigt ist, muss seinen Dienst spätestens nach zwanzig Jahren wieder aufgeben. Häufiger kommt es jedoch vor, dass der Wehrdienst vorher beendet wird. Anschließend kann es den ehemaligen Zeitsoldaten unter Umständen schwerfallen, eine Anstellung in der freien Wirtschaft zu finden und so beruflich auf eigenen Beinen zu stehen. Aus diesem Grund existiert das sogenannte Soldatenförderungsgesetz. Dieses spezielle Gesetz sieht vor, dass Zeitsoldaten bereits während oder im Anschluss ihres Wehrdienstes eine Weiterbildung absolvieren können. Die Kosten für diese Maßnahme werden von der zuständigen Behörde übernommen, was für den Zeitsoldaten eine deutliche finanzielle Entlastung darstellt. So kann beispielsweise an einer Fortbildung zum Fachwirt teilgenommen werden. Diese vermittelt dem Teilnehmer wichtige Kenntnisse und Qualifikationen im kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Für Fachwirte gibt es in der freien Wirtschaft zahlreiche Einsatzmöglichkeiten – die Berufsaussichten der (ehemaligen) Zeitsoldaten können so deutlich erhöht werden. Voraussetzungen für eine Weiterbildung nach dem Soldatenförderungsgesetz ist eine Beschäftigung bei der Bundeswehr als Zeitsoldat. Diese muss mindestens zwei Jahre andauern bzw. angedauert haben. Dazu muss ein entsprechender Antrag beim zuständigen Kreiswehrersatzamt …

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Meister-BAföG

Mit dem Meister-BaföG Karriere machen Wer sich für eine Weiterbildung entscheidet, die zu einer höheren Qualifizierung führt, kann von staatlicher Förderung profitieren. Das sogenannte Meister-BaföG wird nicht nur für Fortbildungslehrgänge zum Meister oder Techniker bezahlt. Auch wer Fachwirt werden möchte, kann die Förderung in Anspruch nehmen. Förderung von Aufstiegsfortbildungen Im 1996 beschlossenen Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) ist festgelegt, dass jeder Bundesbürger das Recht hat auf eine finanzielle Unterstützung, wenn er oder sie eine Weiterbildung absolviert. Hintergrund des Beschlusses ist die Erkenntnis, dass es in Deutschland an qualifizierten Fachkräften mangelt und entsprechende Fortbildungsangebote nicht häufig genug in Anspruch genommen werden. Durch die staatliche Beihilfe sollen mehr Menschen motiviert werden, sich durch Kurse und Lehrgänge weiter zu qualifizieren. Obwohl die Förderung nicht auf handwerkliche Berufe beschränkt ist, hat sich der Begriff „Meister-BaföG“ durchgesetzt, in Anlehnung an das BaföG für Studierende. Keine Beschränkung auf bestimmte Berufsgruppen Im Gesetz ist nach einigen Änderungen festgelegt, dass prinzipiell jeder Anspruch auf die Förderung hat, also nicht nur bestimmte Berufsgruppen. Auch gibt es nicht – wie beim Studenten- oder Schüler-BaföG – Einschränkungen aufgrund des …

Weiterbildung lohnt sich

Wirtschaftsfachwirt

Wirtschaftsfachwirt Die Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt richtet sich an alle kaufmännischen Angestellten die einen Grundstein für den beruflichen Aufstieg legen wollen. Ein Wirtschaftsfachwirt verfügt über ein breit gefächertes betriebswirtschaftliches Wissen und ist hierdurch optimal auf künftige Organisations-, Sach- und Führungsaufgaben vor. Er kann auch als „kleiner Betriebswirt“ bezeichnet werden. Aufgaben Wirtschaftsfachwirt im Detail Rechnungswesen und Controlling – Kurzfristige Planung von Kosten und Erlösen, Kontrolle – Durchführung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung – Erstellung der Bilanz – Anwendung von Controlling-Instrumenten Materialwirtschaft – Anfordern von Angeboten und Verhandlung der Einkaufsbedingungen – Auswahl der Lieferanten – Warenannahme und Qualitätskontrolle – Kontrolle und Reduzierung der Einkaufskosten Vertrieb und Marketing – Kalkulation von Verkaufs- und Lieferpreisen – Veranlassung von Warensendungen – Bearbeitung von Reklamationen – Durchführen von Marktanalysen – Planung von Werbeaktionen – Kundenaquise Personalwirtschaft – Ermittlung des Personalbedarfs – Aufstellen von Personaleinsatzplänen – Personalauswahl – Lohn- und Gehaltsabrechnung Zulassungsvoraussetzungen Um nach der Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt zur Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer zugelassen zu werden sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen. Für den wirtschaftsbezogenen Teil: – eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden …