Bildungsgutschein

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Bildungsgutschein

Nicht nur Arbeitnehmer, die aktiv im Berufsleben stehen, erlangen Vorteile durch regelmäßige Weiterbildungen. Auch Arbeitsuchende können ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt entscheidend erhöhen, wenn sie an Fortbildungen teilnehmen. Diese verschaffen ihnen berufsabhängige Qualifikationen und Kenntnisse, die bei der Jobsuche hilfreich sein können. Eine Fortbildung zum Fachwirt beispielsweise kann einen Arbeitsplatz in zahlreichen Branchen ermöglichen. Da hochwertige Fortbildungen dieser Art nicht selten mehrere Tausend Euro kosten, bietet die Agentur für Arbeit den sogenannten Bildungsgutschein an.

Das Ausstellen eines Bildungsgutscheins bedeutet, dass der Arbeitsuchende an einer entsprechenden Fortbildung zum Fachwirt teilnehmen kann und die Arbeitsagentur für die entstehenden Kosten aufkommt. Ein Antrag kann direkt bei der Behörde gestellt werden. Für eine Bewilligung sollten allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst müssen Interessenten eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen und ca. drei Jahre berufstätig gewesen sein. Die gewählte Fortbildung muss die Chancen des Arbeitsuchenden auf eine Anstellung in realistischer Weise erhöhen. Um zu ermitteln, inwiefern die Weiterbildungsmaßnahme im Einzelfall geeignet ist, findet vorab eine Beratung in der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter statt.

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Der Bildungsgutschein wird entweder bereits für eine bestimmte Weiterbildungsmaßnahme oder für einen sogenannten Geltungsbereich ausgestellt. In ihm ist unter anderem schriftlich festgelegt, welcher Bildungsabschluss erreicht werden soll (in diesem Fall der Fachwirt) und weist eine Gültigkeit von drei Monaten auf. Während dieser Zeit kann sich der Arbeitssuchende eine entsprechende Fortbildung bei einem Bildungsträger seiner Wahl aussuchen und diese beginnen. Findet er nach drei Monaten keine geeignete Weiterbildung, kann der Gutschein verlängert werden. Bei der Wahl der Fortbildung sollte der Interessent sicherstellen, dass diese auch für die Förderung von der Behörde zugelassen ist. Sowohl der Bildungsträger als auch die Agentur für Arbeit selbst können diese Auskunft geben.

Nach erfolgter Anmeldung beim Bildungsträger bestätigt der Kursleiter die Teilnahme an der Weiterbildungsmaßnahme. Der Gutschein muss anschließend an die Arbeitsagentur zurückgeschickt werden, und zwar vor Beginn der Fortbildung. Erst dann erfolgt eine endgültige Bewilligung durch die Behörde. Selbstverständlich muss der Arbeitsuchende regelmäßig an der Weiterbildung teilnehmen und sich bemühen, den Bildungsabschluss zu erreichen. Eine Verletzung dieser festgelegten Pflichten kann unter Umständen dazu führen, dass der Gutschein erlischt und die entstandenen Kosten selbst getragen werden müssen. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung erhält der Teilnehmer ein entsprechendes Zertifikat, das Auskunft über seine erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten gibt.

Bildungskredit

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Bildungskredit

In der heutigen Zeit wird Weiterbildung im Berufsleben sehr hoch geschrieben. Oft sind Fortbildungen allerdings mit zusätzlichen Kosten verbunden, die in der Regel der Interessent selbst tragen muss. Selten zahlt der Arbeitgeber für eine solche Fortbildung.

Die meisten Lehrgänge sind leider recht preisintensiv, so dass viele Arbeitnehmer und Interessenten eine Fortbildung zunächst einmal nicht absolvieren können. Es ist aber auch möglich, die berufliche Weiterbildung mit einem speziellen Kredit zu finanzieren. Die KfW bietet hier besondere Konditionen für diejenigen an, die sich dazu entscheiden, eine Fortbildung zu beginnen.

Auch die Fortbildung zum Fachwirt kann mit einem solchen Bildungskredit finanziert werden. Es werden dabei einkommens- und elternunabhängig diejenigen Personen gefördert, die sich entweder in der Schlussphase der Ausbildung oder aber in einem Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudium befinden. Auch der Fachwirt gehört dazu. Wichtigste Voraussetzung hierfür ist, dass es sich um eine BAföG-anerkannte Universität, Hoch- oder Fachhochschule handelt. Erfolgt die Ausbildung an einer ausländischen Bildungsstätte, muss diese den inländischen anerkannten Ausbildungsstätten entsprechen. Eine weitere Grundvoraussetzung ist die Volljährigkeit des Auszubildenden, allerdings darf er das 36. Lebensjahr nicht überschritten haben. Außerdem muss die Ausbildung bzw. Fortbildung in Vollzeit absolviert werden. Weitere Voraussetzungen sind beim jeweiligen Anbieter zu erfragen.

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In der Regel werden Bildungskredite in monatlichen Raten ausgezahlt. Zusätzlich kann je nach Bedarf (z. B. kostenintensives Arbeitsmaterial für die Fortbildung) auch ein Teilbetrag des Kredits im Voraus als Abschlag ausgezahlt werden. Der Kredit wird mit mindestens 1.000 EUR und maximal 7.200 EUR bewilligt. Sicherheiten müssen bei der Beantragung einer solchen Finanzierung nicht hinterlegt werden. Der Zinssatz richtet sich nach dem 6-Monats-EURIBOR und ist damit recht variabel, aber mit einem Effektivzins von 1,34 % (Änderungen möglich) recht günstig. Die Laufzeit eines Kredits für eine Fortbildung wird nach der Kredithöhe bestimmt, so dass die Tilgung länger dauert, je höher der Kredit ist.

Die Rückzahlung des Kredits erfolgt frühestens 4 Jahre nach der ersten Auszahlung. Während dieses Zeitraums sind weder Tilgung noch Zins zu zahlen. Die Rückzahlung erfolgt in monatlichen Raten von 120 EUR.

Da die Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt sowohl berufsbegleitend in Teilzeit als auch in Vollzeit absolviert werden kann, ist – bei einer Vollzeitausbildung – die Beantragung eines Bildungskredites durchaus möglich. So können sich z. B. auch Frauen nach der Elternzeit die Aufstiegsfortbildung in Form einer Finanzierung leisten, um im Anschluss bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen.

Begabtenförderung

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Begabtenförderung

Begabtenförderung besteht in Deutschland hauptsächlich aus staatlich geförderten Studienzuschüssen, die von Förderwerken und Stiftungen an besonders leistungsstarke und überdurchschnittlich begabte Lernende vergeben werden. Die Förderung, die ideell wie auch finanzieller Natur sein kann, richtet sich vor allem an Schüler, Auszubildende und Studierende.
Rund 90% aller Bewerbungen für eine Unterstützung gehen dabei bei weniger als 1% der Förderwerke ein. Die zwölf größten Förderwerke – u.a. die Studienstiftung des deutschen Volkes – werden zu einem Großteil mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert. Darüber hinaus gibt es eine kaum überschaubare Zahl an Stipendiengebern. Die einschlägigen Datenbanken wie zum Beispiel www.mystipendium.de listen rund 1.200 Stipendiengeber auf. Viele dieser Begabtenförderwerke sind unbekannt und finden teilweise keine passenden Bewerber.
Um das Förderwesen in Deutschland zu stärken und vermehrt private Förderer sowie Unternehmen einzubinden, hat die Bundesregierung im Sommer 2011 das Deutschlandstipendium aufgelegt. Allein aufgrund der Größe des Programms – bis Ende 2012 wurden rund 30 Millionen Euro an privaten Mitteln eingeworben – hat das Deutschlandstipendium die Begabtenförderung in Deutschland verändert. So stieg die Zahl der Studierenden, die der Bund im Rahmen der Stipendienförderung finanziell unterstützt, von 2010 auf 2012 um über 40%!
Die Förderung von Hochbegabten in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur quantitativ weiterentwickelt. Im Fokus steht nicht mehr nur die Begabtenförderung im Hochschulbereich sondern auch Begabte im Bereich der Weiterbildung oder auf dem zweiten Bildungswerk werden verstärkt gefördert. Auch angehende Fachwirte, die ihren Abschluss berufsbegleitend erwerben, können gefördert werden. Die Bundesregierung bezuschusst unter anderem über die „Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung“ die Weiterbildung zum Fachwirt mit bis zu 6.000 EURO.

Berufliche Rehabilitation

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Berufliche Rehabilitation

Bei manchen Menschen sind bestimmte Umstände gegeben, die eine Berufsausbildung oder Ausübung eines bestimmten Berufes erschweren oder unmöglich machen. Dies können unter anderem körperliche, geistige oder seelische Krankheiten / Behinderungen sein. Dauern solche Beeinträchtigungen länger als sechs Monate an oder gefährden die betroffene Person dauerhaft zu erkranken, kann ein Antrag auf berufliche Rehabilitation gestellt werden. Die Berufliche Rehabilitation hat den Zweck, die Arbeitsfähigkeit der beeinträchtigten Person zu erhalten, zu verbessern oder (wieder) herzustellen. Die Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben kann z.B. durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Aus- oder Weiterbildung (z.B. zum Fachwirt), vermittlungsunterstützende Leistungen, Gründungszuschuss oder weitere Hilfen umgesetzt werden.

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Bei einer Weiterbildung, beispielsweise als Fachwirt in verschiedenen Bereichen, sollte selbstverständlich im Voraus geklärt werden, ob die Person den Anforderungen des jeweiligen Berufes voraussichtlich gewachsen sein wird und ob am Arbeitsplatz spezielle Modifizierungen notwendig sind.
Als einer der möglichen Rehabilitationsträger kann die Agentur für Arbeit solch einen Antrag auf berufliche Rehabilitation entgegen nehmen. In jedem Fall sollte eine individuelle und ausführliche Beratung stattfinden.

Soldatenförderungsgesetz

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Soldatenförderungsgesetz

Wer bei der Bundeswehr als Zeitsoldat beschäftigt ist, muss seinen Dienst spätestens nach zwanzig Jahren wieder aufgeben. Häufiger kommt es jedoch vor, dass der Wehrdienst vorher beendet wird. Anschließend kann es den ehemaligen Zeitsoldaten unter Umständen schwerfallen, eine Anstellung in der freien Wirtschaft zu finden und so beruflich auf eigenen Beinen zu stehen. Aus diesem Grund existiert das sogenannte Soldatenförderungsgesetz.

Dieses spezielle Gesetz sieht vor, dass Zeitsoldaten bereits während oder im Anschluss ihres Wehrdienstes eine Weiterbildung absolvieren können. Die Kosten für diese Maßnahme werden von der zuständigen Behörde übernommen, was für den Zeitsoldaten eine deutliche finanzielle Entlastung darstellt. So kann beispielsweise an einer Fortbildung zum Fachwirt teilgenommen werden. Diese vermittelt dem Teilnehmer wichtige Kenntnisse und Qualifikationen im kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Für Fachwirte gibt es in der freien Wirtschaft zahlreiche Einsatzmöglichkeiten – die Berufsaussichten der (ehemaligen) Zeitsoldaten können so deutlich erhöht werden.

Voraussetzungen für eine Weiterbildung nach dem Soldatenförderungsgesetz ist eine Beschäftigung bei der Bundeswehr als Zeitsoldat. Diese muss mindestens zwei Jahre andauern bzw. angedauert haben. Dazu muss ein entsprechender Antrag beim zuständigen Kreiswehrersatzamt gestellt werden. Zu beachten ist hierbei, dass dieser Antrag unbedingt vor Beginn der Fortbildung gestellt werden muss. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Kostenübernahme rechtzeitig zugesagt wird. Eine zu spät beantragte Förderung kann bedeuten, dass die Kosten nicht übernommen und somit vom Teilnehmer selbst getragen werden müssen. Die Teilnahme an einer Fortbildung zum Fachwirt kann während der Dienstzeit bei der Bundeswehr oder auch anschließend an diese erfolgen. Unter Umständen können auch Grundwehrdienstleistende vom Soldatenförderungsgesetz profitieren. Die genauen Bedingungen und Voraussetzungen sind ebenfalls beim Kreiswehrersatzamt zu erfragen.

Meister-BAföG

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Mit dem Meister-BaföG Karriere machen

Wer sich für eine Weiterbildung entscheidet, die zu einer höheren Qualifizierung führt, kann von staatlicher Förderung profitieren. Das sogenannte Meister-BaföG wird nicht nur für Fortbildungslehrgänge zum Meister oder Techniker bezahlt. Auch wer Fachwirt werden möchte, kann die Förderung in Anspruch nehmen.

Förderung von Aufstiegsfortbildungen
Im 1996 beschlossenen Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) ist festgelegt, dass jeder Bundesbürger das Recht hat auf eine finanzielle Unterstützung, wenn er oder sie eine Weiterbildung absolviert. Hintergrund des Beschlusses ist die Erkenntnis, dass es in Deutschland an qualifizierten Fachkräften mangelt und entsprechende Fortbildungsangebote nicht häufig genug in Anspruch genommen werden. Durch die staatliche Beihilfe sollen mehr Menschen motiviert werden, sich durch Kurse und Lehrgänge weiter zu qualifizieren. Obwohl die Förderung nicht auf handwerkliche Berufe beschränkt ist, hat sich der Begriff „Meister-BaföG“ durchgesetzt, in Anlehnung an das BaföG für Studierende.

Keine Beschränkung auf bestimmte Berufsgruppen
Im Gesetz ist nach einigen Änderungen festgelegt, dass prinzipiell jeder Anspruch auf die Förderung hat, also nicht nur bestimmte Berufsgruppen. Auch gibt es nicht – wie beim Studenten- oder Schüler-BaföG – Einschränkungen aufgrund des Lebensalters. Dennoch gelten bestimmte Voraussetzungen, darunter:

  • Wer Meister-BaföG erhalten möchte, muss eine anerkannte Erstausbildung abgeschlossen haben.
  • Die angestrebte Qualifikation muss über dem Niveau eines Facharbeiters, Gesellen oder Gehilfen liegen bzw. höher sein als ein Berufsfachschulabschluss. Gefördert werden also zum Beispiel Qualifikationen zum Industriemeister oder Fachwirt.
  • Wer bereits über eine höhere berufliche Qualifikation verfügt, beispielsweise ein abgeschlossenes Hochschulstudium, erhält keine Förderung.
  • Die Fortbildungsmaßnahme kann in Teilzeit oder Vollzeit erfolgen. Bei einem Teilzeitlehrgang müssen innerhalb von 8 Monaten mindestens 150 Unterrichtsstunden absolviert werden und der Lehrgang muss innerhalb von 4 Jahren abgeschlossen sein. Vollzeitlehrgänge müssen an mindestens 4 Tagen pro Woche stattfinden und mindestens 25 Stunden pro Woche umfassen. Ein Vollzeitlehrgang muss innerhalb von 3 Jahren abgeschlossen sein.
  • Der Darlehensanteil der Förderung muss nach einer Wartezeit von 2 Jahren nach Abschluss der Fortbildung innerhalb von 4 Jahren zurückgezahlt werden.

Ein Antrag auf Aufstiegsfortbildungsförderung kann sich für viele Menschen lohnen, die sich entschließen, eine Weiterbildung zu absolvieren. Und eine bessere berufliche Qualifikation kann die Karrierechancen deutlich vergößern.

Wirtschaftsfachwirt

Weiterbildung lohnt sich

Wirtschaftsfachwirt

Die Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt richtet sich an alle kaufmännischen Angestellten die einen Grundstein für den beruflichen Aufstieg legen wollen.

Ein Wirtschaftsfachwirt verfügt über ein breit gefächertes betriebswirtschaftliches Wissen und ist hierdurch optimal auf künftige Organisations-, Sach- und Führungsaufgaben vor. Er kann auch als „kleiner Betriebswirt“ bezeichnet werden.

Aufgaben Wirtschaftsfachwirt im Detail

  • Rechnungswesen und Controlling
    – Kurzfristige Planung von Kosten und Erlösen, Kontrolle
    – Durchführung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung
    – Erstellung der Bilanz
    – Anwendung von Controlling-Instrumenten
  • Materialwirtschaft
    – Anfordern von Angeboten und Verhandlung der Einkaufsbedingungen
    – Auswahl der Lieferanten
    – Warenannahme und Qualitätskontrolle
    – Kontrolle und Reduzierung der Einkaufskosten
  • Vertrieb und Marketing
    – Kalkulation von Verkaufs- und Lieferpreisen
    – Veranlassung von Warensendungen
    – Bearbeitung von Reklamationen
    – Durchführen von Marktanalysen
    – Planung von Werbeaktionen
    – Kundenaquise
  • Personalwirtschaft
    – Ermittlung des Personalbedarfs
    – Aufstellen von Personaleinsatzplänen
    – Personalauswahl
    – Lohn- und Gehaltsabrechnung

Zulassungsvoraussetzungen

Um nach der Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt zur Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer zugelassen zu werden sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen. Für den wirtschaftsbezogenen Teil:
– eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf
– oder eine andere abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender dreijähriger Berufspraxis
– oder eine abgeschlossene Berufsausbildung und anschließender zweijähriger Berufspraxis
– ohne Berufsausbildung ist eine mindestens dreijährige Berufspraxis erforderlich

Inhalte

Weiterbildung lohnt sich

Die Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt gliedert sich in einen wirtschaftsbezogenen und einen handlungsspezifischen Teil.

Wirtschaftsbezogener Teil:
– Grundlagen der Volks- und Betriebswirtschaft
– Rechnungswesen
– Recht und Steuern
– Unternehmensführung

Handlungsspezifischer Teil:
– Betriebliches Management (Planung, Organisation, Projektmanagement)
– Investition, Finanzierung, betriebliches Rechnungswesen und Controlling
– Logistik: Beschaffung, Materialwirtschaft, Supply Chain Management
– Marketing und Vertrieb: Marketingplanung, Marketing-Mix, Vertriebsmanagement
– Führung: Kooperation, Kommunikation, Moderation, Konfliktmanagement

Kosten und Dauer

Die Kosten für die Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt variieren je nach Anbieter. Sie betragen ca. 2600,–EUR. Hinzu kommt die Prüfungsgebühr der Industrie- und Handelskammer mit ca. 300,–EUR. Die Weiterbildung nimmt ca. 18 Monate in Anspruch. Für die Weiterbildungskosten können Zuschüsse beantragt werden. Die Weiterbildung kann bei folgenden Anbietern absolviert werden:

Aussicht und Gehalt

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt können Sie Positionen im mittleren Management oder anspruchsvolle kaufmännische Tätigkeiten übernehmen. Ein Einsatz im Controlling, Personalwesen, der Kosten- und Leistungsrechnung ist möglich. Eine weitere Möglichkeit ist der Schritt in die Selbstständigkeit. Das Durchschnittsgehalt als Wirtschaftsfachwirt liegt monatlich brutto bei ca. 2800,–EUR, wobei das Minimum bei ca. 2500,–EUR und das Maximum bei ca. 3100,–EUR. Nicht berücksichtigt sind hierbei die Beschäftigung in Vollzeit oder Teilzeit.


SGD Fernkurs Wirtschaftsfachwirt IHK

Als Prüfungsvorbereitung empfehlen sich folgende Bücher:

Die Prüfung der Fachwirte – Wirtschaftsbezogene Qualifikationen

Die Prüfung der Wirtschaftsfachwirte – Handlungsspezifische Qualifikationen

Befindet Ihr euch in einer Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt oder habt diese bereits abgeschlossen? Berichtet gern von euren Erfahrungen.

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