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Wert und Wertanalyse aus Sicht des Kunden

Wenn man die Begriffe Wert und Wertanalyse hört, dann muss man zunächst einmal unterscheiden, aus welchem Blickwinkel man das ganze betrachtet. Es gibt hierbei den Blick des Kunden und den Blick als Unternehmen. Die Unternehmersicht haben wir hier schon einmal beleuchtet. Der Wert für den Kunden Aus Kundensicht betrachtet ist der Wert eines Produktes der Preis, den er bereit ist hierfür auszugeben. Interessant ist hierbei noch die Unterscheidung in Gebrauchs- und Geltungsfunktion. Gebrauchsfunktion Der Kunde gebraucht das Produkt, oder dessen Eigenschaft, im Alltag und ist vom Einsatz überzeugt. Beispiele können die Kaffeemaschine oder ein Laptop sein, welches der Kunde für sein Leben und seine tägliche Arbeit benötigt. Aber es gibt auch Medikamente oder andere Dinge, über die man im Alltag vielleicht gar nicht mehr nachdenkt. Geltungsfunktion Bei der Geltungsfunktion wird durch geschickte Werbung dem Kunden vermittelt, dass er das Produkt unbedingt braucht, da es besser, Hip oder einfach in Mode ist. Als Beispiele denken wir einfach mal an Apple, die hier geschickt ein Verlangen im Kunden auslösen. Aber auch der teure Porsche oder Lifestyle-Präparate können …

Was versteht man unter einer Zentralisierung und einer Dezentralisierung?

Spricht man von einer Zentralisierung, dann ist damit die Konzentration und Zusammenfassung einer Aufgabe auf eine Stelle gemeint. Im Gegensatz dazu wird bei der Dezentralisierung eine Aufgabe auf mehrere Stellen aufgeteilt. Welche Vorteile bietet eine räumliche Zentralisation? Die Zentralisation kann Vorteile bieten, da auf Grund der Spezialisierung der Mitarbeiter, diese die Aufgaben in der Regel schneller erledigen können. Sie führt normalerweise auch zu einer Einheitlichkeit der Entscheidungen und Ausführungen. Durch den effizienteren Mitarbeitereinsatz ist weniger Personal erforderlich, als bei der dezentralisierten Aufstellung. Das führt dazu, dass auch weniger Arbeitsplatzeinrichtungen notwendig sind und die Kosten reduziert werden. Gibt es Nachteile bei der Zentralisation? Je nach Branche kann es zu höheren Transportkosten kommen, wenn z.B. die Abteilung A etwas produziert, welches in Abteilung B benötigt wird. Auch die Absprache der einzelnen Abteilungen untereinander kann zu schwierigkeiten führen. Zudem kann es zu einer Überlastung der leitenden Stellen kommen. Welche Vorteile bietet eine Dezentralisation? Mit kleineren, dezentralisierten Einheiten kann man Standortvorteile, wie z.B. Subventionen oder Steuervorteile, ausnutzen. So kann ein Unternehmen mit einem Standort schneller an einen Ort mit …

Was ist ein Stellenprofil?

In einem Stellenprofil werden die Anforderung an die Stelle festgehalten. Hierbei kann es sich um die Aufgaben und Verantwortungsbereiche, aber auch um die Stellenziele gehen. Das Stellenprofil aus Sicht des Unternehmens Mit Hilfe des Stellenprofil kann ein Unternehmen eine Stelle besetzen und/oder den Ausbildungsbedarf ermitteln. Weiterhin dient das Profil zur Einarbeitung von neuen Mitarbeitern und auch als Grundlage zur Leistungsbeurteilung. Die tarifliche Eingruppierung wird im Normalfall ebenfalls direkt im Stellenprofil verankert. Das Stellenprofil aus Sicht des Stelleninhabers Der Mitarbeiter, der die Stelle besetzt, kann durch das Profil eine genaue Beschreibung der geforderten Leistung erkennen. Gleichzeitig kann er seine Aufgaben und Kompetenzen erkennen und abgrenzen. Die Beziehung zu anderen Stellen ist im Profil ebenfalls verankert. Das Stellenprofil kann dem Mitarbeiter für eine Standortbestimmung hilfreich sein. Welche Punkte sind in einer Stellenbeschreibung festgehalten? Die Bezeichnung der Stelle Der Aufgabenbereich Die Verantwortung Die Kompetenzen Eine Einordnung in die Hierarchie Die Benennung von Stellenzielen Eine Stellvertreterregelung Die Anforderung an die Stelle Eine Informationsbeziehung zu anderen Stellen

Die Stellenplanung

In einem Unternehmen werden alle Funktionen und Stellen in einem Stellenplan festgehalten. Hierbei ist es unerheblich ob die Stellen besetzt sind oder nicht. Wie funktioniert die Stellenplanung? Damit die Stellen in einem Stellenplan erfasst werden können ist es notwendig, eine genaue Aufgabenanalyse durchzuführen. Hierbei wird überprüft, welche Tätigkeiten dazu führen, dass das Unternehmensziel (z.B. Umsatzsteigerung oder Vertragsabschluss) erreicht wird. In der zweiten Stufe der Stellenplanung erfolgt eine sogenannte Aufgabensynthese. Hierbei werden die Elementaraufgaben im Unternehmen zu Stellen zusammengefasst. Die Stellen werden hierbei auch einer Organisationseinheit (z.B. Abteilung) zugeordnet. Wenn es noch keine Organisationseinheiten gibt, dann werden diese geschaffen. Die Organisationseinheit kann man in der hierarchischen Gliederung des Unternehmens wieder finden. Was ist ein Stellenbesetzungsplan? Wie oben bereits aufgeführt, werden im Stellenplan alle Stellen im Unternehmen erfasst, egal ob diese nun besetzt oder frei sind. Ergänzt man diesen Stellenplan um die Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erhält man einen Stellenbesetzungsplan.  

Was versteht man unter einem Sicherheitsbestand?

Für den Sicherheitsbestand werden häufig auch die Begriffe Mindestbestand, Reserve oder eiserner Bestand verwendet. Der Sicherheitsbestand sorgt dafür, dass immer ausreichend Material vorhanden ist und es somit zu keiner Unterbrechung in der Produktion kommt. Was ist der Sicherheitsbestand? Die Bestandshöhe errechnet sich übrigens aus dem durchschnittlichen Verbrauch einer vorher bestimmten Periode. Man spricht hierbei auch von der Wiederbeschaffungszeit. Wenn die Bestell- und Lieferzyklen reibungslos funktionieren, befindet sich der Sicherheitsbestand immer am Lager und wird nicht aufgebraucht. Sollte der Sicherheitsbestand einmal in Anspruch genommen werden müssen, sollte man im Anschluss die Prozesse auf Ihre Funktion testen, damit eventuelle Ausfälle verhindert werden. Wie berechnet sich der Sicherheitsbestand? Der Sicherheitsbestand ergibt sich, wenn man den durchschnittlichen Verbrauch einer Periode mit der Beschaffungsdauer multipliziert. Also: Sicherheitsbestand = durchschnittlicher Verbrauch / Periode x Beschaffungsdauer Eine weitere Möglichkeit der Berechnung bietet sich an, wenn man den errechneten Verbrauch in der Beschaffungszeit mit einem Zuschlag für Schwankungen im Verbrauch oder der Bestellung addiert.

Was ist Schichtarbeit?

Es gibt Arbeitsplätze, die können einfach nicht im 9-to-5- Arbeitsrythmus abgedeckt werden, sondern es müssen für den betreffenden Arbeitsplatz rund um die Uhr Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Als Beispiele kann man Feuerwehrleute, Polizisten und Klinikpersonal benennen. Es gibt inzwischen jedoch auch zahlreiche andere Berufszweige, die mit Schichtarbeit zu tun haben. Worauf ist bei der Schichtarbeit unbedingt zu achten? Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist es sinnvoll die Gesundheit zu erhalten. Vor dem Hintergrund der Schichtarbeit sollte man daher versuchen folgendes zu vermeiden: Eine Schlafreduktion sollte vermieden werden Ein Freizeitbereich des Mitarbeiters muss erhalten bleiben Bei Nachtarbeitern muss eine Isolation vermieden werden Welche Maßnahmen können helfen? Um gesundheitliche Probleme durch Schichtarbeit zu vermeiden können die folgenden Maßnahmen helfen: Die Nachtarbeit ist möglichst zu vermeiden. Wenn sich die Nachtarbeit nicht vermeiden lässt, sollte sie nur vereinzelt vorkommen (nicht die ganze Woche). An den Wochenenden oder zwei anderen Tagen sollte man frei haben. Idealerweise hängen die Tage zusammen. Ein Mitarbeiter der Nachtsicht hat den gleichen Anspruch auf freie Tage, wie ein Mitarbeiter der Tagschicht. Die Personaleinsatzplanung sollte einen überschaubaren …

Die Produktionsmittelplanung

Damit Ihr Unternehmen Güter und Waren produzieren kann, müssen die Voraussetzungen für die Produktion hergestellt werden. Zu den hierfür notwendigen Produktionsmitteln gehören zum Beispiel Gebäude, Maschinen, Werkzeuge und Anlagen. Wie können Produktionsmittel beschafft werden? Grundsätzlich können Produktionsmittel intern und extern beschafft werden. Die interne Beschaffung ist möglich durch angeordnete Überstunden, Sonderschichten oder einer Mehrschichtarbeit. Es können auch andere Betriebsbereiche in Anspruch genommen werden oder die Stillstandzeiten der Maschinen, die durch Pausen entstehen. Ein Vorteil der internen Produktionsmittelbeschaffung ist, das kein zusätzliches Kapital gebunden wird und kein zusätzlicher Platzbedarf entsteht. Die vorhandenen Betriebsmittel können besser ausgenutzt werden. Nachteilig ist, dass die Produktionsmittelbeschaffung immer eine organisatorische Mehrarbeit und Mehrkosten mit sich bringt. Es entstehen in der Regel auch höhere Instandhaltungskosten. Neben der internen Beschaffung von Produktionsmitteln besteht auch die externe Möglichkeit, zum Beispiel durch Kauf oder Leasing. Kauf Der Vorteil des Kaufes von Produktionsmitteln ist der Zugriff auf die neueste Technologie mit der Möglichkeit der Abschreibung. Das Anlagevermögen wird erhöht. Nachteilig ist die Beschaffung mit Planung, Durchführung und Finanzierung. Es gibt Anlauf- und Instandhaltungskosten und das Kapital …