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Sind Fernstudenten Akademiker zweiter Klasse?

Manch einer denkt vielleicht, dass ein Fernstudent nur ein Akademiker zweiter Klasse ist. Doch stimmt das wirklich? Nein, denn bei einem akademischen Fernstudium sind die Fernhochschulen und Präsenzhochschulen vergleichbar und gleichwertig. Der akademische Titel des Bachelor oder Master wird in Deutschland nach dem Hochschulrahmengesetz nur durch Hochschulen verliehen und zwar unabhängig davon, ob es sich um ein Präsenz oder ein Fernstudium handelt. Kein Abschluss zweiter Klasse Rein rechtlich gesehen sind somit die Fernstudenten den Präsenzstudenten und dem möglichen Abschlüssen gleichgestellt. Vom Aufwand her gibt es jedoch Unterschiede. Da ein Fernstudium in der Regel neben dem Beruf erfolgt, ist es deutlich anstrengender. Fernstudenten sind daher im Normalfall als besonders ehrgeizige und zielstrebige Mitarbeiter bekannt. Arbeitgeber honorieren das in der Regel entsprechend. Befragungen und Studien von Personalentscheidern zeigen eine hohe Akzeptanz des akademischen Fernstudiums. Wichtig für Unternehmen ist, dass sich die Bewerber regelmäßig weiterbilden und entsprechende Abschlüsse nachweisen können.

Das Abschlusszeugnis im Fernstudium

Ein Fernstudium endet in der Regel mit einer Prüfung. Wenn die Prüfungsleistungen erbracht und das Fernstudium damit erfolgreich abgeschlossen wurde, erhalten die Teilnehmer hierüber einen schriftlichen Nachweis. In diesem Abschlusszeugnis sind die erbrachten Leistungen und die dafür erhaltenen Noten schriftlich festgehalten. Auf Wunsch stellen die Fernhochschulen zusätzlich eine Urkunde aus. Diese ist ebenfalls ein Nachweis über den erreichten Abschluss. Sie besitzt jedoch auch einen dekorativen Zweck. Einige Anbieter stellen hierfür eine Gebühr in Rechnung. Am besten erfragt man eventuelle Kosten bei der Hochschule. Das Zeugnis Im Abschlusszeugnis werden Informationen zu den belegten Studienmodulen und dem Thema der Bachelor- Thesis oder Abschlussarbeit nachgewiesen. Die Noten und der Stand der ECTS-Credits dienen als Nachweis der Ausbildung für die Aufnahme eines weiterführenden Master-Studiums. Das Zeugnis kann einfach als Kopie den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Die Urkunde Eine Urkunde dient ebenfalls als Nachweis der erbrachten Leistungen. In der Regel sind dort jedoch nur Informationen zum Bildungsträger und zum erzielten Studienabschluss enthalten. Die Urkunde wird auf hochwertigem Papier mit einem Siegel gedruckt. Häufig wird sie eingerahmt und hinter Glas ausgestellt.

Fernstudium und E-Learning – Gibt es Unterschiede oder Gemeinsamkeiten?

Beim Lernen auf Distanz hat jeder bereits einmal vom Fernstudium oder auch vom E-Learning gehört. Sehen wir uns beide Arten einmal im Detail an. Das Fernstudium Im Fernunterricht werden dem Teilnehmer Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, obwohl dieser in der Regel räumlich von der Fernhochschule getrennt ist. Der Lernerfolg wird durch Dozenten der Fernhochschule überwacht. Für das Fernstudium wurde sogar im Jahr 1977 das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) zur Regelung erlassen. Die Fernhochschule schickt den Teilnehmern in der Regel Lehrbriefe mit der Post zu, die durchgearbeitet werden. Unterstützt wird das ganze durch Computertrainings oder Lerneinheiten in Bild und Ton. Für die Überprüfung des Lernerfolgs schickt der Teilnehmer Einsendeaufgaben an seinen Dozenten, welcher diese benotet und korrigiert. Das kann elektronisch oder per Post erfolgen. Das E-Learning Für das E-Learning benötigen die Teilnehmer einen Computer oder Tablet-PC sowie einen Internetanschluss. Der Unterschied zum reinen Fernstudium ist die Interaktivität. Der Teilnehmer kann aktiv eingreifen und multimediale Inhalte nutzen. E-Learning stellt einen Oberbegriff dar für alle Formen des Lernens. Egal ob nun im Präsenz-, Fern- oder Selbststudium werden hierbei elektronische und digitale …

Die Akzeptanz eines Fernstudiums am Arbeitsmarkt

Viele Fernstudenten absolvieren ein Fernstudium, um damit die beruflichen Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Das kommt bei den Arbeitgebern auch gut an. Fernstudenten stellen hierbei die folgenden Fähikeiten unter Beweis: Ehrgeiz Engagement Leistungsbereitschaft Eine überdurchschnittliche Belastbarkeit Eine gute Selbstorganisation Eine gute Selbstdisziplin Fachliche Kompetenz Da Fernstudenten das Fernstudium in der Regel neben dem Beruf absolvieren, verfügen sie gleichzeitig über Berufserfahrung. Für Arbeitgeber ist das häufig ein entscheidener Vorteil. Absolventen mit praktischer Erfahrung im Vorteil Neben dem Abschluss ist für Arbeitgeber die berufliche Praxis ein wichtiger Punkt. Ein Absolvent ohne Berufserfahrung, verfügt nur über theoretisches Wissen. Wer bereits im Berufsleben angekommen ist und dort Erfahrungen sammeln konnte, welche er zusätzlich mit Fachwissen untermauert, erarbeitet sich damit einen Vorteil. Wenn Sie im Beruf stehen und ein Fernstudium aufnehmen wollen, können Sie Ihren Arbeitgeber hierüber gern informieren. Viele Arbeitgeber bieten inzwischen Unterstützung an, sei es durch die Freistellung von bestimmten Aufgaben während der Prüfungszeiten oder sogar finanzieller Art. Häufig bietet er sich sogar bei der Suche nach einem geeigneten Thema für die Abschlussarbeit an.

Die Fachhochschulreife

Liest man sich einmal die Zulassungsvoraussetzungen für die jeweiligen Studiengänge durch, dann liest man dort häufig, dass unter anderem die Fachhochschulreife verlangt wird. Doch was genau versteht man darunter? In diesem Beitrag sehen wir uns die allgemeine Fachhochschulreife einmal näher an. Was ermöglicht die Fachhochschulreife? Mit dem Erreichen der Fachhochschulreife erwirbt man das Recht ein Studium an einer deutschen Fachhochschule zu absolvieren. Einige Bundesländer ermöglichen sogar die Aufnahme eines Bachelor-Studiums an einer Universität. Neben dem regulären Abitur und der fachgebundenen Hochschulreife ist die Fachhochschulreife eine dritte Möglichkeit ein Hochschulstudium aufzunehmen. Wie ist die Fachhochschulreife aufgebaut? Die allgemeine Fachhochschulreife setzt sich aus einem schulischen und einem berufsbezogenen Teil zusammen. Mit dem Abschluss der 12. Klasse einer höheren Schule auf Oberstufenniveau wird normalerweise der schulische Teil erworben. Mit einem Berufspraktikum, welches zwischen einem halben bis ein Jahr dauern sollte, oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung, wird der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife nachgewiesen. Die allgemeine  Fachhochschulreife ermöglicht die Aufnahme eines fächerübergreifenden Studiums. Die fachgebundene Fachhochschulreife ermöglicht die Aufnahme eines Studiums in einer bestimmten Fachrichtung.  

Credit Points im Fernstudium

Jeder, der sich schon einmal mit einem Studium zum Bachelor oder Master beschäftigt hat, ist mit Sicherheit auch über die sogenannten Credit Points gestolpert. Diese wurden im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführt, damit an europäischen Hochschulen und vergleichbaren Bildungseinrichtungen eine Vergleichbarkeit hergestellt wird. Die erbrachte Studienleistung ist somit bei einem Wechsel der Hochschule nachvollziehbar und vergleichbar. Bei Studienabbruch kann mit Hilfe der bisher erreichten Credit Points die bisherige Studienleistung gegenüber einem Arbeitgeber nachgewiesen werden. Die Grundlage für die Credit Points im Fernstudium Die Credit Points bilden den notwendigen Zeitaufwand für den Besuch einer Vorlesung, sowie der Vor- und Nachbereitungszeit. Man erkennt mit Hilfe der Credit Points: Die Zeitstunden, die bei der Aufnahme eines Studiums zu leisten sind Der durchschnittliche Arbeitsaufwand Ein Studienjahr wird mit 60 Credit Points als Basis angesetzt Daraus ergibt sich ein erwarteter Arbeitsaufwand von 1500 bis 1800 Stunden Somit ergibt sich pro Credit Point ein durchschnittlicher Workload von 25 bis 30 Stunden Angehende Studenten und auch Fernstudenten können somit die Studienanbote der unterschiedlichen Anbieter miteinander vergleichen. Für ein Bachelor-Studium liegt der Studienumfang zwischen …

Der Unterschied zwischen staatlich geprüften und geprüften Abschlüssen

Wenn man sich mit Weiterbildungsangeboten beschäftigt, steht man vor einer sehr großen Auswahl aus Kursen. Häufig sieht man dabei den Zusatz „staatlich geprüft“ oder „geprüfter“. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesen Aussagen? Das sehen wir uns einmal näher an. Die Abschlüsse Bei einem Studium an einer staatlichen Hochschule wird am Ende der akademischer Grad, z.B. zum Bachelor oder Master verliehen. Daneben gibt es eine große Auswahl an Kursen mit staatlicher Abschlussbezeichnung. Auch diese Kurse können mit dem Bachelor oder Master abgeschlossen werden. Die Weiterbildung erfolgt an Einrichtungen wie Fachschulen, Berufsfachschulen oder Berufsakademien. Der Leistungsnachweiß und die abschließende Prüfung erfolgt durch eine staatliche Stelle. Staatlich geprüft und geprüft Neben einer Aus- und Weiterbildung, die mit einer Prüfung vor einer staatlichen Stelle endet, gibt es auch noch Instituts-interne Prüfungen und Abschlussmöglichkeiten. Diese Kurse enden in der Regel mit der Bezeichung „geprüft“. Häufig gibt es daneben eine zusätzliche Möglichkeit einen Abschluss vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer abzulegen. Ein Beispiel hierfür ist die Weiterbildung zum geprüften Fachwirt. „Staatlich geprüfte“ und „geprüfte“ Weiterbildungsangebote unterscheiden sich häufig im Studienumfang …