Alle Artikel mit dem Schlagwort: unternehmen

Eigenverantwortliche Weiterbildung wird gefordert

Der „Wuppertaler Kreis“, ein Verband von 52 Weiterbildungsanbietern für Führungskräfteentwicklung, hat sich mit der Frage befasst wie zukünftig die betriebliche Weiterbildung gestaltet werden kann. Hintergrund ist, dass sich Firmen in einer sich schnell wandelnden, digitalen Arbeitswelt zurecht finden müssen. Weiterbildung als wichtige Voraussetzung Um die Mitarbeiter fachlich auf einem aktuellen Stand zu halten ist es wichtig, die Weiterbildung im Betrieb zu fördern. Nur so können Unternehmen flexibel auf Veränderungen reagieren und auf eine starke und flexible Mitarbeiterschaft setzen. Die digitale Revolution stellt Unternehmen und Mitarbeiter jedoch vor ständig neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund fordert der Wuppertaler Kreis mehr Eigenverantwortung in der Weiterbildung von den Unternehmen, aber auch von den Mitarbeitern. Auch die Weiterbildungsanbieter selbst wollen mehr Eigenverantwortung fördern. Was bedeutet das konkret für die Mitarbeiter? Für Unternehmen und die betroffenen Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie sich selbst für die Bildungsmaßnahmen verantwortlich fühlen sollen. Gerade die Mitarbeiter sind dafür verantwortlich, ihre Qualifikationen auf dem aktuellen Stand zu halten und auch weiterzuentwickeln. Somit sollen sich die Mitarbeiter Berufs- und Arbeitsmarktfähig halten. Für die Mitarbeiter bedeutet das ein Umdenken. In der …

Gute Karriereaussichten in Deutschland

In Deutschland gibt es derzeit so viele freie Stellen, wie schon lange nicht mehr. Daher bieten sich für viele Berufstätige aktuell gute Karrierechancen. Mehr freie Stellen bedeuten in der Regel, dass es den Unternehmen gut geht. Das macht sich häufig auch an den Börsenkursen im DAX bemerkbar. Trotzdem kann nicht jeder seinen Wunschberuf bekommen. Gerade im handwerklichen Bereich sind immer viele Stellen frei, da Schüler und Abiturienten heutzutage ihre Karriere häufig in Büroberufen sehen. Freie Stellen – wie sieht es mit der Wirtschaft in Deutschland aus? Im ersten Quartal 2017 diesen Jahres gab es sehr viele freie Stellen. Dies könnte die Arbeitslosigkeit stark vermindern. Theoretisch. Aber praktisch passen Bewerber und Beruf oft nicht zusammen. Manchmal liegt das an einer mangelhaften oder nicht verfügbaren Qualifizierung und oft auch an überzogenen Vorstellungen der Betriebe an die Bewerber. Hier müssen sich beide Seiten in den kommenden Jahren noch weiter annähern. Karriere in Deutschland – so sieht die Lage aus Für 64% der vakanten Stellen war eine abgeschlossene Berufsausbildung in dem vorhandenen Beruf notwendig. Für 16% der Stellen brauchte …

Der Einsatz von Mitarbeitern

In den Unternehmen gibt es zahlreiche und vielfältige Aufgaben, die bearbeitet und erledigt werden müssen. Damit das auch gelingt ist es ratsam, die geeigneten Mitarbeiter auf die notwendigen Positionen zu besetzen. Unterscheidung in Hard-Facts und Soft-Skills Zu den Hard-Facts gehören Fachkenntnisse und motorische Fähigkeiten. Die emotionale und motivationalen Kriterien Kriterien gehören zu den Soft-Skills. Welche Beispiele gibt es für Soft-Skills? Zu den Soft-Skills können z.B. die Interessen der Mitarbeiter gehören oder die Herstellung von passgenau gestalteten Arbeitsanforderungen. Wie könnte die Einführung neuer Mitarbeiter ablaufen? In der Vorbereitung wird der Arbeitsplatz vorbereitet, so dass der neue Mitarbeiter gleich anfangen kann. Am ersten Beschäftigungstag erfolgt eine persönliche Begrüßung des neuen Mitarbeiteres und die Mitarbeiter werden vorgestellt. Der Mitarbeiter erhält in seiner Einführung eine Einarbeitung und Unterweisung in den Firmenstrukturen. Im Nachgang wird die Einführungsphase hinterfragt und reflektiert.

Wert und Wertanalyse aus Sicht des Kunden

Wenn man die Begriffe Wert und Wertanalyse hört, dann muss man zunächst einmal unterscheiden, aus welchem Blickwinkel man das ganze betrachtet. Es gibt hierbei den Blick des Kunden und den Blick als Unternehmen. Die Unternehmersicht haben wir hier schon einmal beleuchtet. Der Wert für den Kunden Aus Kundensicht betrachtet ist der Wert eines Produktes der Preis, den er bereit ist hierfür auszugeben. Interessant ist hierbei noch die Unterscheidung in Gebrauchs- und Geltungsfunktion. Gebrauchsfunktion Der Kunde gebraucht das Produkt, oder dessen Eigenschaft, im Alltag und ist vom Einsatz überzeugt. Beispiele können die Kaffeemaschine oder ein Laptop sein, welches der Kunde für sein Leben und seine tägliche Arbeit benötigt. Aber es gibt auch Medikamente oder andere Dinge, über die man im Alltag vielleicht gar nicht mehr nachdenkt. Geltungsfunktion Bei der Geltungsfunktion wird durch geschickte Werbung dem Kunden vermittelt, dass er das Produkt unbedingt braucht, da es besser, Hip oder einfach in Mode ist. Als Beispiele denken wir einfach mal an Apple, die hier geschickt ein Verlangen im Kunden auslösen. Aber auch der teure Porsche oder Lifestyle-Präparate können …

Was versteht man unter einer Zentralisierung und einer Dezentralisierung?

Spricht man von einer Zentralisierung, dann ist damit die Konzentration und Zusammenfassung einer Aufgabe auf eine Stelle gemeint. Im Gegensatz dazu wird bei der Dezentralisierung eine Aufgabe auf mehrere Stellen aufgeteilt. Welche Vorteile bietet eine räumliche Zentralisation? Die Zentralisation kann Vorteile bieten, da auf Grund der Spezialisierung der Mitarbeiter, diese die Aufgaben in der Regel schneller erledigen können. Sie führt normalerweise auch zu einer Einheitlichkeit der Entscheidungen und Ausführungen. Durch den effizienteren Mitarbeitereinsatz ist weniger Personal erforderlich, als bei der dezentralisierten Aufstellung. Das führt dazu, dass auch weniger Arbeitsplatzeinrichtungen notwendig sind und die Kosten reduziert werden. Gibt es Nachteile bei der Zentralisation? Je nach Branche kann es zu höheren Transportkosten kommen, wenn z.B. die Abteilung A etwas produziert, welches in Abteilung B benötigt wird. Auch die Absprache der einzelnen Abteilungen untereinander kann zu schwierigkeiten führen. Zudem kann es zu einer Überlastung der leitenden Stellen kommen. Welche Vorteile bietet eine Dezentralisation? Mit kleineren, dezentralisierten Einheiten kann man Standortvorteile, wie z.B. Subventionen oder Steuervorteile, ausnutzen. So kann ein Unternehmen mit einem Standort schneller an einen Ort mit …

Was ist ein Stellenprofil?

In einem Stellenprofil werden die Anforderung an die Stelle festgehalten. Hierbei kann es sich um die Aufgaben und Verantwortungsbereiche, aber auch um die Stellenziele gehen. Das Stellenprofil aus Sicht des Unternehmens Mit Hilfe des Stellenprofil kann ein Unternehmen eine Stelle besetzen und/oder den Ausbildungsbedarf ermitteln. Weiterhin dient das Profil zur Einarbeitung von neuen Mitarbeitern und auch als Grundlage zur Leistungsbeurteilung. Die tarifliche Eingruppierung wird im Normalfall ebenfalls direkt im Stellenprofil verankert. Das Stellenprofil aus Sicht des Stelleninhabers Der Mitarbeiter, der die Stelle besetzt, kann durch das Profil eine genaue Beschreibung der geforderten Leistung erkennen. Gleichzeitig kann er seine Aufgaben und Kompetenzen erkennen und abgrenzen. Die Beziehung zu anderen Stellen ist im Profil ebenfalls verankert. Das Stellenprofil kann dem Mitarbeiter für eine Standortbestimmung hilfreich sein. Welche Punkte sind in einer Stellenbeschreibung festgehalten? Die Bezeichnung der Stelle Der Aufgabenbereich Die Verantwortung Die Kompetenzen Eine Einordnung in die Hierarchie Die Benennung von Stellenzielen Eine Stellvertreterregelung Die Anforderung an die Stelle Eine Informationsbeziehung zu anderen Stellen

Die Stellenplanung

In einem Unternehmen werden alle Funktionen und Stellen in einem Stellenplan festgehalten. Hierbei ist es unerheblich ob die Stellen besetzt sind oder nicht. Wie funktioniert die Stellenplanung? Damit die Stellen in einem Stellenplan erfasst werden können ist es notwendig, eine genaue Aufgabenanalyse durchzuführen. Hierbei wird überprüft, welche Tätigkeiten dazu führen, dass das Unternehmensziel (z.B. Umsatzsteigerung oder Vertragsabschluss) erreicht wird. In der zweiten Stufe der Stellenplanung erfolgt eine sogenannte Aufgabensynthese. Hierbei werden die Elementaraufgaben im Unternehmen zu Stellen zusammengefasst. Die Stellen werden hierbei auch einer Organisationseinheit (z.B. Abteilung) zugeordnet. Wenn es noch keine Organisationseinheiten gibt, dann werden diese geschaffen. Die Organisationseinheit kann man in der hierarchischen Gliederung des Unternehmens wieder finden. Was ist ein Stellenbesetzungsplan? Wie oben bereits aufgeführt, werden im Stellenplan alle Stellen im Unternehmen erfasst, egal ob diese nun besetzt oder frei sind. Ergänzt man diesen Stellenplan um die Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erhält man einen Stellenbesetzungsplan.