Elektrotechnikermeister (HWK): Weiterbildung, Prüfung, Kosten & Gehalt

Der Elektrotechnikermeister übernimmt anspruchsvolle technische, organisatorische und wirtschaftliche Aufgaben im Elektrohandwerk. Er plant elektrotechnische Anlagen, koordiniert Mitarbeiter, überwacht die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und stellt sicher, dass Kundenaufträge fachgerecht ausgeführt werden. Die Meisterqualifikation kann außerdem eine wichtige Voraussetzung für die selbstständige Führung eines zulassungspflichtigen Elektrotechnikerbetriebs sein.

Wer Elektrotechnikermeister (HWK) werden möchte, muss eine Meisterprüfung bei der Handwerkskammer bestehen. Sie umfasst vier selbstständige Prüfungsteile. Die fachpraktischen und fachtheoretischen Anforderungen der Teile I und II sind seit März 2024 in einer überarbeiteten Elektrotechnikermeisterverordnung geregelt.

Eine berufsbegleitende Vorbereitung ist auch per Fernstudium möglich. ILS, SGD und Fernakademie bieten Fernlehrgänge im Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik an. Sie bereiten gezielt auf die Teile I und II der Meisterprüfung vor. Für den vollständigen Meisterbrief müssen auch die Teile III und IV abgelegt beziehungsweise durch anerkannte gleichwertige Qualifikationen ersetzt werden.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Aufgaben Elektrotechnikermeister übernehmen, welche Voraussetzungen für die Prüfung gelten und wie die vier Meisterprüfungsteile aufgebaut sind. Außerdem vergleichen wir die Fernlehrgänge von ILS, SGD und Fernakademie, erklären die Kosten und Fördermöglichkeiten und betrachten die beruflichen Perspektiven und das Gehalt.

Was ist ein Elektrotechnikermeister?

Ein Elektrotechnikermeister ist eine beruflich hochqualifizierte Fach- und Führungskraft im Elektrotechnikerhandwerk.

Die Qualifikation wird durch eine bestandene Meisterprüfung bei der zuständigen Handwerkskammer nachgewiesen.

Elektrotechnikermeister können technische Projekte planen, Mitarbeiter anleiten, Kunden beraten, Aufträge kalkulieren und betriebliche Verantwortung übernehmen.

Je nach Tätigkeit sind sie insbesondere in Elektroinstallationsbetrieben, der Gebäude- und Energietechnik, der Automatisierungstechnik oder der technischen Gebäudeintegration tätig.

Welche Aufgaben hat ein Elektrotechnikermeister?

Das konkrete Aufgabengebiet hängt vom Betrieb und vom gewählten fachlichen Schwerpunkt ab.

  • Elektrotechnische Anlagen und Systeme planen
  • Kunden beraten und technische Lösungen entwickeln
  • Angebote erstellen und Aufträge kalkulieren
  • Materialbedarf und Mitarbeitereinsatz planen
  • Elektrotechnische Projekte koordinieren
  • Montage, Prüfung und Inbetriebnahme organisieren
  • Technische Dokumentationen erstellen und prüfen
  • Elektrische Anlagen auf Sicherheit und Funktionsfähigkeit prüfen
  • Vorgeschriebene Schutzmaßnahmen berücksichtigen
  • Die Qualität der Auftragsausführung überwachen
  • Kosten und Termine kontrollieren
  • Technische Probleme analysieren und beheben
  • Mitarbeiter fachlich anleiten
  • Auszubildende im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen ausbilden
  • Betriebliche Prozesse und Qualitätsmanagement verbessern
  • Investitions- und Personalentscheidungen vorbereiten
  • Bei entsprechender Stellung einen eigenen Handwerksbetrieb führen

Welche Schwerpunkte gibt es im Elektrotechnikerhandwerk?

Die seit dem 1. März 2024 geltende Elektrotechnikermeisterverordnung unterscheidet drei Schwerpunkte.

1. Energie- und Gebäudetechnik

Dieser Schwerpunkt beschäftigt sich mit der elektrischen Energieversorgung und der technischen Ausstattung von Gebäuden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Elektrische Installationen und Verteilungen
  • Schutz- und Erdungsanlagen
  • Blitz- und Überspannungsschutz
  • Beleuchtungstechnik
  • Gebäudeautomation
  • Elektrische Energiespeicher
  • Elektrische Betriebsmittel der Gebäudetechnik
  • Energieeffiziente Systeme und Anlagen
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Prüfung und Instandhaltung elektrischer Anlagen

Die hier verglichenen Fernlehrgänge von ILS, SGD und Fernakademie sind auf diesen Schwerpunkt ausgerichtet.

2. Automatisierungs- und Systemtechnik

Hier stehen automatisierte elektrotechnische Systeme sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik im Mittelpunkt.

Typische Themen sind Antriebstechnik, Automatisierungssysteme, Prüftechnik und die Entwicklung beziehungsweise Inbetriebnahme entsprechender Anlagen.

3. Gebäudesystemintegration

Dieser Schwerpunkt betrachtet die gewerkeübergreifende Vernetzung und Optimierung gebäudetechnischer Systeme.

Dazu zählen beispielsweise Gebäudeleittechnik, Energiespeicherung, Lastmanagement, vernetzte Steuerungen sowie die Koordination verschiedener technischer Gewerke.

Die drei Schwerpunkte gehören zum Elektrotechnikerhandwerk, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der besonderen fachlichen Prüfungsanforderungen.

Wie wird man Elektrotechnikermeister?

Der klassische Weg führt über eine elektrotechnische Berufsausbildung, praktische Berufserfahrung und die Vorbereitung auf die Meisterprüfung.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem Vorbereitungskurs und der eigentlichen Prüfung.

Ein Fernlehrgang vermittelt prüfungsrelevante Kenntnisse und bietet Lernbetreuung. Den staatlich geregelten Meisterabschluss erhält man jedoch erst durch die bestandenen Meisterprüfungsteile beziehungsweise rechtlich anerkannte Befreiungen.

Welche Voraussetzungen gelten für die Meisterprüfung?

Die Zulassung richtet sich nach § 49 der Handwerksordnung.

Mit einer passenden Berufsausbildung

Grundsätzlich wird zugelassen, wer eine Gesellenprüfung im betreffenden zulassungspflichtigen Handwerk oder einem verwandten Handwerk bestanden hat.

Auch ein entsprechender Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf kann zur Zulassung berechtigen.

Bei bestimmten Ausbildungsabschlüssen mit einer regulären Ausbildungsdauer von weniger als drei Jahren ist zusätzlich mindestens ein Jahr Berufstätigkeit im betreffenden Handwerk erforderlich.

Mit einer anderen Berufsausbildung

Auch Personen mit einer anderen anerkannten Berufsausbildung können zugelassen werden, wenn sie die erforderliche mehrjährige Berufstätigkeit im Elektrotechnikerhandwerk nachweisen.

Nach § 49 HwO dürfen dafür grundsätzlich nicht mehr als drei Jahre Berufstätigkeit verlangt werden. Anrechnungen und Ausnahmen sind gesetzlich geregelt.

Individuelle Zulassung und Ausnahmen

Unter bestimmten Voraussetzungen können auch gleichwertige Qualifikationen, berufliche Erfahrungen oder Ausnahmeregelungen berücksichtigt werden.

Die verbindliche Zulassungsentscheidung trifft die zuständige Handwerkskammer.

Empfehlung: Lassen Sie Ihre Zulassung vor der kostenpflichtigen Anmeldung zu einem längeren Vorbereitungskurs schriftlich prüfen.

Wie ist die Meisterprüfung aufgebaut?

Die Meisterprüfung im Elektrotechnikerhandwerk besteht aus vier eigenständigen Teilen.

Prüfungsteil Inhalt
Teil I Fachpraktische Prüfung im Elektrotechnikerhandwerk
Teil II Fachtheoretische Prüfung im Elektrotechnikerhandwerk
Teil III Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse
Teil IV Berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse

Die Teile I und II richten sich nach der Elektrotechnikermeisterverordnung von 2024.

Die Teile III und IV beruhen auf gesonderten allgemeinen Regelungen für die handwerkliche Meisterprüfung.

Teil I: Fachpraktische Meisterprüfung

In Teil I müssen Prüflinge nachweisen, dass sie komplexe berufliche Aufgaben im Elektrotechnikerhandwerk fachgerecht lösen können.

Nach der aktuellen Verordnung umfasst Teil I drei wesentliche Prüfungselemente:

  • Meisterprüfungsprojekt
  • Darauf bezogenes Fachgespräch
  • Situationsaufgabe

Meisterprüfungsprojekt

Das Meisterprüfungsprojekt orientiert sich an einem realitätsnahen Kundenauftrag und berücksichtigt den gewählten Schwerpunkt.

Dazu gehören Planung, Durchführung, Kontrolle und Dokumentation der geforderten Arbeiten.

Fachgespräch

Im anschließenden Fachgespräch müssen Prüflinge ihre fachlichen Entscheidungen erläutern und begründen.

Dabei geht es unter anderem darum, technische Lösungen, Vorgehensweisen und wirtschaftliche Überlegungen nachvollziehbar darzustellen.

Situationsaufgabe

Die Situationsaufgabe überprüft weitere praktische Kompetenzen anhand einer vorgegebenen beruflichen Problemstellung.

Teil II: Fachtheoretische Meisterprüfung

Im fachtheoretischen Prüfungsteil geht es um die Kenntnisse, die für die Planung, Durchführung und Bewertung elektrotechnischer Aufträge erforderlich sind.

Die aktuelle Verordnung berücksichtigt dabei insbesondere die handlungsorientierte Anwendung technischer und betrieblicher Kenntnisse.

Prüfungsrelevante Themen sind beispielsweise:

  • Elektro- und Sicherheitstechnik
  • Technische Planung und Berechnung
  • Auftragsabwicklung
  • Betriebsführung und Betriebsorganisation
  • Normen, rechtliche Anforderungen und technische Regeln
  • Kalkulation und wirtschaftliche Bewertung
  • Dokumentation und Qualitätskontrolle

Die konkreten Prüfungsanforderungen richten sich nach den vorgeschriebenen Handlungsfeldern und dem gewählten Schwerpunkt.

Teil III: Betriebswirtschaft, Recht und Unternehmensführung

Der dritte Meisterprüfungsteil vermittelt und überprüft betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse.

Zu den typischen Themen gehören:

  • Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens beurteilen
  • Unternehmensgründung und Betriebsübernahme vorbereiten
  • Rechtsformen und betriebliche Verpflichtungen betrachten
  • Kosten und Wirtschaftlichkeit berücksichtigen
  • Unternehmensführungsstrategien entwickeln

Wer bereits einen geeigneten Abschluss als Geprüfter Fachmann beziehungsweise Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der Handwerksordnung besitzt, kann unter den geltenden Voraussetzungen eine Befreiung von Teil III beantragen.

Die Entscheidung trifft die zuständige Stelle.

Teil IV: Berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse

Im vierten Prüfungsteil wird die berufs- und arbeitspädagogische Eignung nachgewiesen.

Im Mittelpunkt stehen:

  • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  • Ausbildung vorbereiten und Auszubildende einstellen
  • Ausbildung durchführen
  • Ausbildung abschließen

Eine bestandene Ausbildereignungsprüfung nach AEVO kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen als Grundlage für die Befreiung von Teil IV dienen.

Auch hier ist zwischen einem Vorbereitungskurs, einer abgelegten Prüfung und einer tatsächlich gewährten Befreiung zu unterscheiden.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum Elektrotechnikermeister?

Die Dauer hängt von Lehrgangsform, vorhandenen Vorqualifikationen und dem Umfang der Vorbereitung ab.

Vollzeitkurse können deutlich kompakter sein als berufsbegleitende Angebote.

Die Fernlehrgänge von ILS, SGD und Fernakademie sehen für die Vorbereitung auf die fachlichen Teile I und II jeweils eine reguläre Studienzeit von 27 Monaten vor.

Die Vorbereitung auf die Teile III und IV muss gegebenenfalls zusätzlich eingeplant werden.

Auch die Prüfungsorganisation der Handwerkskammer kann Einfluss auf die Gesamtdauer haben.

Elektrotechnikermeister im Fernstudium: Anbieter im Vergleich

Merkmal ILS SGD Fernakademie
Abschlussziel HWK Teile I + II HWK Teile I + II HWK Teile I + II
Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik Energie- und Gebäudetechnik Energie- und Gebäudetechnik
Dauer 27 Monate 27 Monate 27 Monate
Wöchentlicher Lernaufwand ca. 11 Stunden ca. 11 Stunden ca. 11 Stunden
Kostenlose Verlängerung 14 Monate bis zu insgesamt 41 Monate 14 Monate
Präsenzseminare Teil I 10 Tage 10 Tage 10 Tage
Präsenzseminare Teil II 15 Tage 10 Tage 15 Tage
Seminartage insgesamt 25 20 25
Abschlusszeugnis der Fernschule Ja Ja Ja
Externe HWK-Prüfung Erforderlich Erforderlich Erforderlich
Teile III und IV enthalten Nein, separat möglich Nein, separat möglich Nein, separat möglich
ZFU-Zulassungsnummer Beim Anbieter bestätigen 5167525 5106617

Stand: Oktober 2026. Maßgeblich sind die aktuellen Studien-, Seminar- und Prüfungsbedingungen. Insbesondere Termine, Seminarorte und Gebühren sollten vor Vertragsabschluss geprüft werden.

ILS: Meister im Elektrotechnikerhandwerk (HWK), Teile I und II

Das ILS bietet einen 27-monatigen Fernlehrgang zur Vorbereitung auf die fachpraktischen und fachtheoretischen Teile der Meisterprüfung an.

Der Schwerpunkt liegt auf Energie- und Gebäudetechnik.

Das Studienmaterial umfasst ungefähr 85 Studienhefte sowie Fallaufgaben, Tabellenbuch, Gesetzestexte und Software.

Hinzu kommen digitale Lernangebote, die Betreuung durch Fernlehrer und persönliche Studienberater.

Für die Meisterprüfungsvorbereitung sind vier Präsenzseminare vorgesehen:

  • Zwei Seminare zu Teil I mit insgesamt zehn Tagen
  • Zwei Seminare zu Teil II mit insgesamt 15 Tagen

Die Seminargebühren sind laut Anbieter in den Studiengebühren enthalten.

Eine kostenfreie Verlängerung um 14 Monate ist möglich.

Für die Teile III und IV bietet das ILS ergänzende Fernlehrgänge zur kaufmännischen Betriebsführung und zur Ausbildereignung an.

Wichtig: Das ILS-Abschlusszeugnis ersetzt nicht die externe Meisterprüfung bei der Handwerkskammer.

SGD: Meister im Elektrotechnikerhandwerk (HWK)

Auch die SGD bietet einen 27-monatigen Fernlehrgang zur Vorbereitung auf die Teile I und II der Meisterprüfung an.

Der empfohlene Lernaufwand beträgt ungefähr elf Stunden pro Woche.

Die Studieninhalte umfassen Elektro- und Sicherheitstechnik, Auftragsabwicklung sowie Betriebsführung und Organisation.

Zum Lehrgang gehören insgesamt vier Präsenzseminare:

  • Zwei Seminare zu Teil I mit insgesamt zehn Tagen
  • Zwei Seminare zu Teil II mit insgesamt zehn Tagen

Die SGD weist darauf hin, dass die Seminargebühren in den Studiengebühren enthalten sind.

Die mögliche Lehrgangslaufzeit kann durch die kostenlose Verlängerung auf insgesamt 41 Monate erweitert werden.

Der Lehrgang ist unter der ZFU-Nummer 5167525 zugelassen.

Die Vorbereitung auf die Teile III und IV ist über separate Qualifikationen möglich.

Nach erfolgreicher Bearbeitung des Fernlehrgangs erhalten Teilnehmer das SGD-Abschlusszeugnis. Die HWK-Prüfung bleibt davon unabhängig.

Fernakademie: Meister im Elektrotechnikerhandwerk (HWK)

Die Fernakademie für Erwachsenenbildung bietet den Vorbereitungskurs ebenfalls mit einer Regelstudienzeit von 27 Monaten an.

Der Lernaufwand beträgt ungefähr elf Stunden pro Woche.

Die Materialien umfassen etwa 85 Studienhefte, Fallaufgaben, Tabellenbuch, Gesetzestexte und Software.

Vorgesehen sind vier Präsenzseminare mit insgesamt 25 Tagen:

  • Zwei Seminare zu Teil I mit insgesamt zehn Tagen
  • Zwei Seminare zu Teil II mit insgesamt 15 Tagen

Die Seminare finden nach Anbieterangaben beim Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Halle statt.

Die Seminargebühren sind in den Studiengebühren enthalten. Eine kostenlose Verlängerung um 14 Monate ist möglich.

Die ZFU-Zulassungsnummer lautet 5106617.

Ergänzend bietet die Fernakademie separate Vorbereitungen zur kaufmännischen Betriebsführung und zur Ausbildereignung an.

Kann man die Meisterprüfung vollständig im Fernstudium vorbereiten?

Die theoretischen Kenntnisse lassen sich zu großen Teilen berufsbegleitend im Fernunterricht erarbeiten.

Die praktischen Prüfungsanforderungen machen jedoch eine intensive Vorbereitung an geeigneten Anlagen, Geräten und Systemen erforderlich.

Deshalb kombinieren die Fernschulen das Selbststudium mit Präsenzseminaren.

Außerdem muss die externe Meisterprüfung bei der zuständigen Handwerkskammer abgelegt werden.

Ein vollständig ortsunabhängiger Weg zum Meisterbrief ohne praktische Prüfung ist daher nicht möglich.

Was kostet die Weiterbildung zum Elektrotechnikermeister?

Die Gesamtkosten unterscheiden sich nach Anbieter, Lehrgangsmodell und bereits vorhandenen Qualifikationen.

Bei der Kostenplanung sollten mehrere Bestandteile berücksichtigt werden.

  • Studiengebühren für Teile I und II
  • Gegebenenfalls Lehrgangskosten für Teil III
  • Gegebenenfalls Lehrgangskosten für Teil IV
  • Prüfungsgebühren der Handwerkskammer
  • Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt
  • Reise- und Übernachtungskosten für Präsenzseminare
  • Fahrtkosten zu Prüfungsterminen
  • Erforderliche Arbeitsmittel und technische Ausstattung
  • Gegebenenfalls Verdienstausfall oder notwendige Freistellung

ILS, SGD und Fernakademie stellen die konkreten Studiengebühren über ihre Kursinformationen beziehungsweise individuellen Preisübersichten bereit.

Weil sich die Gesamtpreise nicht bei allen drei Anbietern einheitlich öffentlich überprüfen lassen, nennen wir keine ungeprüften Festpreise.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Aufstiegs-BAföG

Die Vorbereitung auf eine Meisterprüfung gehört grundsätzlich zu den typischen Anwendungsfällen des Aufstiegs-BAföG.

Nach den geltenden gesetzlichen Regelungen können Lehrgangs- und Prüfungsgebühren bis zu einem förderfähigen Höchstbetrag von 15.000 Euro berücksichtigt werden.

Davon werden grundsätzlich 50 Prozent als Zuschuss gewährt.

Für den verbleibenden förderfähigen Anteil kann ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau infrage kommen.

Nach bestandener Fortbildungsprüfung können unter den gesetzlichen Voraussetzungen 50 Prozent des noch nicht fälligen Darlehens für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen werden.

Auch Materialkosten für das fachpraktische Meisterstück beziehungsweise vergleichbare Prüfungsarbeiten können begrenzt förderfähig sein.

Die tatsächliche Förderung hängt von der Maßnahme und den individuellen Voraussetzungen ab.

Förderung des Lebensunterhalts

Bei geeigneten Vollzeitmaßnahmen kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen zusätzlich eine Förderung des Lebensunterhalts infrage kommen.

Für berufsbegleitende Fernlehrgänge gelten gegebenenfalls andere Förderbedingungen.

Unterstützung durch den Arbeitgeber

Arbeitgeber können sich an Weiterbildungskosten beteiligen, wenn sie qualifizierte Fach- und Führungskräfte gewinnen oder langfristig binden möchten.

Steuerliche Berücksichtigung

Beruflich veranlasste Weiterbildungskosten können unter den steuerrechtlichen Voraussetzungen berücksichtigt werden.

Weitere regionale Förderprogramme

Je nach Bundesland und individueller Situation können zusätzliche Programme oder Meisterprämien bestehen.

Die jeweils aktuellen Voraussetzungen sollten bei der zuständigen Förderstelle geprüft werden.

Welchen Abschluss erhält man nach dem Fernlehrgang?

Nach erfolgreicher Bearbeitung des jeweiligen Fernlehrgangs stellen ILS, SGD und Fernakademie ein eigenes Abschlusszeugnis aus.

Dieses bestätigt die Studienleistungen beim Bildungsträger.

Es ersetzt jedoch nicht die Handwerkskammerprüfung.

Nach bestandenen Teilen I und II erhalten Prüflinge die entsprechenden Nachweise der Handwerkskammer.

Erst mit dem erfolgreichen Abschluss beziehungsweise der rechtlich anerkannten Befreiung aller vier Meisterprüfungsteile sind die Voraussetzungen für den Meisterbrief erfüllt.

Was bedeutet DQR-Niveau 6?

Die erfolgreich abgelegte handwerkliche Meisterprüfung ist im Deutschen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 zugeordnet.

Dieses Niveau entspricht der gleichen Kompetenzstufe, auf der beispielsweise auch Bachelorabschlüsse eingeordnet sind.

Die Qualifikationen sind damit jedoch nicht identisch. Ein Meisterbrief wird nicht automatisch zu einem akademischen Bachelorgrad.

Der DQR beschreibt die Zuordnung von Qualifikationen anhand von Kompetenzniveaus.

Kann man sich als Elektrotechnikermeister selbstständig machen?

Das Elektrotechnikerhandwerk gehört zu den zulassungspflichtigen Handwerken der Anlage A zur Handwerksordnung.

Wer einen entsprechenden Betrieb selbstständig führen möchte, benötigt grundsätzlich die rechtlich erforderlichen Voraussetzungen für die Eintragung in die Handwerksrolle.

Eine bestandene einschlägige Meisterprüfung ist dafür ein wichtiger Zugangsweg.

Daneben sieht die Handwerksordnung unter bestimmten Bedingungen weitere Eintragungsmöglichkeiten und Ausnahmeregelungen vor.

Für bestimmte elektrotechnische Arbeiten, insbesondere an Anlagen im Zusammenhang mit der öffentlichen Elektrizitätsversorgung, können zusätzliche Eintragungen und technische Anforderungen relevant sein.

Vor einer Existenzgründung sollten deshalb die Voraussetzungen mit der Handwerkskammer und gegebenenfalls dem Netzbetreiber geklärt werden.

Welche beruflichen Perspektiven gibt es?

Nach der Meisterprüfung können sich verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten ergeben.

  • Elektrotechnikermeister im Handwerksbetrieb
  • Technische Betriebsleitung
  • Projektleitung für elektrische Anlagen
  • Bau- und Montageleitung
  • Leitung im Kundendienst
  • Fachliche Führung von Elektroteams
  • Verantwortung für Ausbildung und Personalentwicklung
  • Selbstständigkeit im Elektrotechnikerhandwerk
  • Spezialisierung auf Energie- und Gebäudetechnik
  • Weitere Qualifizierung in Gebäudeautomation oder Energiesystemen

Die genauen Einsatzmöglichkeiten hängen von Berufserfahrung, Spezialisierung und den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ab.

Welche Bedeutung haben Photovoltaik und Elektromobilität?

Die Energiewende verändert zahlreiche Tätigkeitsfelder im Elektrotechnikerhandwerk.

Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Ladeeinrichtungen und intelligente Energiemanagementsysteme müssen fachgerecht geplant, installiert, geprüft und in bestehende Anlagen integriert werden.

Für Elektrotechnikermeister im Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik können deshalb unter anderem folgende Aufgaben relevant sein:

  • Planung elektrotechnischer Anlagen für Photovoltaiksysteme
  • Einbindung elektrischer Speicher
  • Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
  • Überprüfung von Netzanschlussbedingungen
  • Planung von Schutz- und Messkonzepten
  • Integration von Gebäudeautomation und Energiemanagement
  • Beurteilung elektrischer Sicherheit
  • Koordination gewerkeübergreifender Projekte

Für einzelne Spezialaufgaben können weitere Kenntnisse und zusätzliche rechtliche Anforderungen bestehen.

Wie wichtig ist Gebäudesystemintegration?

Moderne Gebäude enthalten zunehmend vernetzte technische Systeme.

Beleuchtung, Heizung, Kühlung, Ladeinfrastruktur und Energiespeicher können über gemeinsame Steuerungs- und Managementsysteme miteinander verbunden werden.

Die Elektrotechnikermeisterverordnung von 2024 berücksichtigt diese Entwicklung mit dem eigenen Schwerpunkt Gebäudesystemintegration.

Auch im Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik sind Kenntnisse über Gebäudeautomation und technische Schnittstellen wichtig.

Was verdient ein Elektrotechnikermeister?

Das Gehalt hängt unter anderem von der Region, dem Arbeitgeber, der Berufserfahrung, dem Verantwortungsumfang und einer möglichen Tarifbindung ab.

Ebenso ist entscheidend, ob ein Elektrotechnikermeister beispielsweise überwiegend operative Aufgaben übernimmt oder als technischer Betriebsleiter größere Projekte und Mitarbeiter verantwortet.

Ein pauschales Einstiegs- oder Durchschnittsgehalt lässt sich deshalb nur eingeschränkt angeben.

Aktuelle statistische Entgeltdaten können im Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit nach passenden Berufsbezeichnungen und regionalen Merkmalen recherchiert werden.

Die früher in diesem Beitrag genannten Bruttomonatsgehälter werden nicht übernommen, da sie ohne aktuellen Vergleich nicht zuverlässig auf das Jahr 2026 übertragbar sind.

Elektrotechnikermeister oder Industriemeister Elektrotechnik?

Obwohl beide Abschlüsse im Bereich Elektrotechnik liegen, unterscheiden sie sich erheblich.

Elektrotechnikermeister (HWK) Industriemeister Elektrotechnik (IHK)
Meisterprüfung im Handwerk Industrieller Fortbildungsabschluss
Zuständig ist die Handwerkskammer Zuständig ist die Industrie- und Handelskammer
Schwerpunkt auf handwerklichen Anlagen, Kundenaufträgen und Betriebsführung Schwerpunkt auf betrieblichen Prozessen und Führungsaufgaben in der Industrie
Relevanter Zugangsweg zur selbstständigen Ausübung eines zulassungspflichtigen Handwerks Keine automatische Gleichstellung für die Eintragung im Elektrotechnikerhandwerk
Vier Teile der Meisterprüfung Eigenständige IHK-Prüfungsstruktur

Wer im Elektrohandwerk einen Betrieb führen oder sich selbstständig machen möchte, sollte besonders die handwerksrechtlichen Voraussetzungen beachten.

Wer dagegen Führungsaufgaben in der industriellen Elektrotechnik anstrebt, kann den Industriemeister Elektrotechnik (IHK) als Alternative prüfen.

Elektrotechnikermeister oder staatlich geprüfter Techniker?

Auch die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker ist eine Aufstiegsqualifikation, allerdings mit anderer rechtlicher Grundlage und einem anderen Ausbildungsprofil.

Technikerweiterbildungen sind besonders auf vertiefte technische und planerische Aufgaben ausgerichtet.

Die handwerkliche Meisterprüfung berücksichtigt zusätzlich ausdrücklich die meisterhafte Ausführung beruflicher Arbeiten, Betriebsführung und Ausbildung.

Welche Qualifikation besser passt, hängt vom angestrebten Tätigkeitsfeld ab.

Vorteile und mögliche Nachteile des Fernstudiums

Vorteile

  • Berufsbegleitendes Lernen
  • Flexibler Studienbeginn
  • Persönliche Lernbetreuung
  • Vorbereitung auf eine öffentlich-rechtliche Meisterprüfung
  • Ergänzende Präsenzseminare
  • Digitale Studienmaterialien
  • Aufstiegs-BAföG kann möglich sein
  • Berufliche Entwicklung zu technischen Führungsaufgaben
  • Perspektive einer selbstständigen Betriebsführung
  • Modularer Erwerb der vier Meisterprüfungsteile möglich

Mögliche Nachteile

  • Regelmäßiger Lernaufwand über mehr als zwei Jahre
  • Hohe Anforderungen an Selbstorganisation
  • Umfangreiche praktische Prüfungsvorbereitung erforderlich
  • 20 bis 25 Seminartage bei den verglichenen Angeboten
  • Reise- und Übernachtungskosten möglich
  • Teile III und IV müssen separat berücksichtigt werden
  • Externe HWK-Prüfungsgebühren
  • Kein automatischer Meisterbrief allein durch den Fernschulabschluss

Checkliste vor der Anmeldung

  • Ist das Elektrotechnikerhandwerk das richtige Meistergewerk für Ihr Berufsziel?
  • Passt der Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik?
  • Erfüllen Sie die Zulassungsvoraussetzungen nach § 49 HwO?
  • Hat die Handwerkskammer Ihre Prüfungszulassung bestätigt?
  • Haben Sie bereits Teil III oder IV bestanden?
  • Welche zusätzlichen Kurse benötigen Sie?
  • Wie viele Lernstunden können Sie pro Woche aufbringen?
  • Können Sie die Präsenzseminare besuchen?
  • Wo finden Seminare und Prüfungen statt?
  • Wie hoch sind die gesamten Studiengebühren?
  • Welche Prüfungsgebühren fallen zusätzlich an?
  • Welche Reisekosten müssen Sie einkalkulieren?
  • Ist Aufstiegs-BAföG für Ihre Maßnahme möglich?
  • Welche Förderunterlagen verlangt die zuständige Stelle?
  • Welche Materialien oder Software benötigen Sie?
  • Wie wird die Vorbereitung auf das Meisterprüfungsprojekt unterstützt?

Häufige Fragen zum Elektrotechnikermeister

Wie wird man Elektrotechnikermeister?

Der übliche Weg führt über eine geeignete berufliche Qualifikation, die Zulassung durch die Handwerkskammer und die erfolgreiche Absolvierung der vier Meisterprüfungsteile.

Ist Elektrotechnikermeister ein IHK- oder HWK-Abschluss?

Es handelt sich um einen Meisterabschluss im Handwerk. Zuständig ist die Handwerkskammer.

Wie lange dauert die Vorbereitung?

Die untersuchten Fernlehrgänge von ILS, SGD und Fernakademie dauern für die Teile I und II regulär 27 Monate. Andere Lehrgangsformen können kürzer oder länger sein.

Wie viele Teile hat die Meisterprüfung?

Die Meisterprüfung besteht aus vier Teilen: Fachpraxis, Fachtheorie, Betriebswirtschaft und Recht sowie Berufs- und Arbeitspädagogik.

Reichen die Fernlehrgänge von ILS, SGD oder Fernakademie für den Meisterbrief?

Nein. Die verlinkten Fernlehrgänge bereiten auf die Teile I und II vor. Die Teile III und IV sind zusätzlich erforderlich, soweit keine Befreiung gewährt wird.

Welche Schwerpunkte gibt es?

Die aktuelle Meisterprüfungsverordnung nennt Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungs- und Systemtechnik sowie Gebäudesystemintegration.

Kann man Elektrotechnikermeister im Fernstudium werden?

Die Vorbereitung ist berufsbegleitend im Fernstudium möglich. Präsenzseminare und externe praktische beziehungsweise theoretische Prüfungen bleiben erforderlich.

Ist für die Prüfung Berufserfahrung erforderlich?

Das hängt vom vorhandenen Berufsabschluss ab. Die Anforderungen ergeben sich aus § 49 Handwerksordnung.

Wer entscheidet über die Zulassung?

Die zuständige Handwerkskammer beziehungsweise der dafür zuständige Meisterprüfungsausschuss.

Wie viele Seminartage sind vorgesehen?

ILS und Fernakademie nennen insgesamt 25 Präsenztage, SGD aktuell 20 Tage für die Vorbereitung auf die Teile I und II.

Welchen Abschluss erhält man nach dem Fernlehrgang?

Die Fernschule stellt nach erfolgreichen Studienleistungen ein eigenes Abschlusszeugnis aus. Für den staatlich geregelten Meisterabschluss sind die Prüfungen bei der Handwerkskammer maßgeblich.

Was kostet die Weiterbildung?

Die Gesamtkosten unterscheiden sich nach Bildungsträger und individueller Prüfungssituation. Zusätzlich zu den Studiengebühren müssen gegebenenfalls Teile III und IV, Prüfungsgebühren sowie Reise- und Materialkosten berücksichtigt werden.

Kann man Aufstiegs-BAföG erhalten?

Ja, bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen kann die Vorbereitung auf die Meisterprüfung gefördert werden.

Was bedeutet DQR-Niveau 6?

Die handwerkliche Meisterqualifikation ist dem DQR-Niveau 6 zugeordnet. Das entspricht demselben Kompetenzniveau wie ein Bachelorabschluss, ist aber kein akademischer Bachelorgrad.

Kann man mit dem Meisterbrief einen Elektrobetrieb gründen?

Der Meisterbrief ist ein zentraler Qualifikationsnachweis für die Eintragung in die Handwerksrolle. Die weiteren betrieblichen und gegebenenfalls netzbetreiberbezogenen Voraussetzungen müssen zusätzlich erfüllt werden.

Ist ein Industriemeister Elektrotechnik gleichwertig?

Beide Abschlüsse sind anspruchsvolle Aufstiegsqualifikationen, unterscheiden sich jedoch in ihrer rechtlichen Grundlage, Prüfungsstruktur und ihrem beruflichen Schwerpunkt.

Welche Karrieremöglichkeiten bestehen?

Möglich sind beispielsweise technische Leitungsfunktionen, Projektleitung, Betriebsführung, Ausbildungsverantwortung oder eine Selbstständigkeit im Elektrohandwerk.

Was verdient ein Elektrotechnikermeister?

Das Einkommen hängt von Region, Berufserfahrung, Branche, Führungsverantwortung und weiteren Faktoren ab. Für belastbare Vergleiche sollten aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit verwendet werden.

Kann man nach der Meisterprüfung studieren?

Ein anerkannter Meisterabschluss kann unter den geltenden landesrechtlichen und hochschulrechtlichen Bedingungen den Hochschulzugang eröffnen. Zulassungsbeschränkungen einzelner Studiengänge bleiben möglich.

Fazit: Lohnt sich der Elektrotechnikermeister?

Die Weiterbildung zum Elektrotechnikermeister ist besonders für Fachkräfte interessant, die im Elektrohandwerk mehr Verantwortung übernehmen, technische Projekte leiten oder einen eigenen Betrieb führen möchten.

Die seit März 2024 geltende Meisterprüfungsverordnung berücksichtigt moderne Anforderungen der Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungs- und Systemtechnik sowie Gebäudesystemintegration.

Mit ILS, SGD und Fernakademie stehen drei berufsbegleitende Fernlehrgänge zur Verfügung. Sie bereiten auf die fachpraktischen und fachtheoretischen Teile I und II der HWK-Meisterprüfung im Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik vor.

Für den vollständigen Meisterbrief müssen auch die Teile III und IV bestanden oder entsprechende Befreiungen nachgewiesen werden.

Unsere Empfehlung: Prüfen Sie zunächst Ihre Zulassung bei der zuständigen Handwerkskammer. Vergleichen Sie anschließend die Fernschulen insbesondere nach Präsenzseminaren, Betreuung, Gesamtkosten und zusätzlichen Angeboten für die Prüfungsteile III und IV. So können Sie die gesamte Meisterqualifikation realistisch planen.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: Oktober 2026. Die genannten Fernlehrgänge bereiten auf die Teile I und II der Meisterprüfung vor. Aktuelle Kursgebühren, Seminarorte, Prüfungsbedingungen und Fördervoraussetzungen sollten vor der Anmeldung mit den Anbietern und der zuständigen Handwerkskammer geklärt werden.