Was macht eigentlich ein Trader?

Ein Trader ist ein Mensch, der an den sogenannten Finanzmärkten handelt. Unter diesen Handel können Aktien ebenso fallen wie Rohstoffe, aber auch diverse „Finanzprodukte“. Der Begriff des Traders selbst leitet sich aus der englischen Sprache und im Kern meint er zunächst nichts anderes als „Händler“.

Das Image in Deutschland

Die Tätigkeit eines Traders ist vor allem im deutschen Bereich eine eher nicht hoch angesiedelte. Kurz gesagt: sie haben kein gutes Image. Trader haben damit zu kämpfen, dass sie als Zocker charakterisiert werden, die beinahe 24 Stunden alleine vor dem Computer-Bildschirm hocken und riesige Geldbeträge hin und her schieben und hektisch Aktien sowie Rohstoffe handeln. Ganz so ist das aber nicht. Zwar gehören Käufe und Verkäufe zum Traden dazu. Das Selbstbild von Tradern ist aber ein komplett anderes. Sie sehen sich als eine echte Berufsgruppe, die seriös handelt und nicht etwa von Gier geleitet oder gar zerfressen den raschen Gewinn sucht, sondern durchgehenden Aufbau von Vermögen bevorzugt.

Lebensunterhalt durch Differenz von Gewinn und Verlust

Professionelle Berufstrader legen Beginnern ein Minimum-Anfangskapital von 500000 EUR ans Herz. Trader können und sollten manchen erfolgreichen Berufstradern zufolge auch durchaus in einer Gruppe agieren. So können Sie zum Beispiel viel besser Absprachen treffen. Durch Gewinne in der Spekulation auf die Werte von Anlageformen und -papieren, wie etwa Aktien oder Rohstoffe, bestreiten Sie ihren Lebensunterhalt. Der Handel erfolgt an professionellen Handelsplattformen wie ETX Capital. Bei Manchen kommt dann noch hinzu, dass sie sich eine weitere Säule als Einkommensquelle aufbauen, wie etwa das Abhalten bzw. Veranstalten von Seminaren, Vorträgen und Workshops für Trading-Anfänger und Fortgeschrittene. Dabei berichten sie über verschiedene Wege, um im Trading erfolgreich zu sein.

Selbstüberschätzung an der Tagesordnung?

Typischerweise werden Trader, die Tag für Tag mit Aktien und Rohstoffen zu tun haben, als männlich, konservativ bis leger beschrieben. Bei einer Befragung in den USA wurde herausgestellt, dass die Profitabilität bei 70 Prozent der Depots tradender Personen wegfallen. Die meisten dieser Personen sind jedoch einer weiteren Umfrage zufolge der Auffassung, ihr Depot zähle zu den 30 Prozent der profitablen. Natürlich – und das wissen auch die professionellen Händler – ist keinesfalls jeder der Trades von durchschlagendem Erfolg gekrönt. In der Regel wird hier mit einer Quote des Erfolgs von Trading gerechnet, die sich bei einem Wert von etwa 40 Prozent einpendeln. Hinzu kommen dabei auch Mistrades, also Trades, die nicht erfolgreich sind. Diese zählen bei der erwähnten Quote zum Alltag.

Fazit

Ganz gleich ob Aktien, Rohstoffe oder Anderes: Trader müssen sich des Risikos des Geldverlustes bewusst sein, der Verlust des Einsatzes ist ein permanentes Risiko. Dabei müssen sich die handelnden Personen über die Tatsache im Klaren sein, dass es bei jedem Trade – egal ob auf Aktien oder Rohstoffe – zu einem Verlust von 100 Prozent kommt.

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