Die Krawatte – fester Bestandteil moderner Businesskleidung

Die Krawatte gehört zum seriösen Auftreten für Herren dazu. Dabei ist auch sie der sich ändernde Mode unterworfen. Krawatten, die noch vor wenigen Jahren chic waren, sind heute passé. Aber woher stammt die Krawatte eigentlich? Und was sollte der moderne Mann beachten, wenn er mit seinem Schlips richtig liegen will?

Die Geschichte der Krawatte

Die Krawatte, wie wir sie heute kennen, hat sich aus Militäruniformen vieler Jahrhunderte heraus entwickelt. Schon aus dem ersten Jahrhundert nach Christus ist belegt, dass Soldaten ein geknotetes Tuch um den Hals trugen. Auch im Dreißigjährigen Krieg war es üblich, dass Offiziere und Generäle sich mit Halsbinden oder -schleifen ausstatteten. Ihren Siegeszug jedoch trat die Krawatte der Legende nach ab 1663 an.

In diesem Jahr fand eine Truppenparade vor dem Schloss Versailles statt und der anwesende König Ludwig XIV fand enormen Gefallen an einem Detail der Uniformen des kroatischen Reiterregiments: Diese trugen ein Tuch, das am Hals zu einer Schleife oder Rosette gebunden war und dessen Enden über der Brust hingen. Dem König gefiel dieses Accessoire so gut, dass er es für seine eigene Garderobe übernahm und im gesamten Adel verbreitete. Auf diese Begebenheit geht auch der Name der Krawatte zurück – „à la cravate“ bedeutet „nach kroatischer Art“. Aus dem französischen Adel heraus verbreitete die Krawatte sich immer weiter und wurde im Laufe der Jahre zum festen Bestandteil der eleganten Herrengarderobe.

Wie hat sich die Krawatte in den letzten Jahren entwickelt?

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Über die letzten Jahrzehnte haben sich Krawatten mit einer Länge von ca. 145 cm etabliert. Für besonders große Träger gibt es zudem überlange Krawatten, die etwa 155 cm lang sind. Wie lang die Krawatte jedoch beim Tragen fällt, können Sie selbst durch die Wahl der Knotenform und dessen Platzierung bestimmen. Die beliebtesten Knoten sind heute der Four-in-Hand, der halbe und der volle Windsorknoten, der Pratt-Knoten und der auch als „Manhattan-Knoten“ bekannte Grantchester-Knoten. Nach besonders schmalen und lang getragenen oder besonders breiten und sehr kurz getragenen Schlipsen ist heute eine mittlere Breite modern, deren Spitze eine knappe Hand breit über dem Gürtel zum Liegen kommen sollte.

Unterschiedliche Krawattenarten

Krawatten sind in allen erdenklichen Designs und Materialien erhältlich. So gibt es Modelle aus Leder, Holz, Kunststoff, Hanf, Glas oder sogar Metall. Für ein Businessoutfit eher ungewöhnlich, aber zu klassischer Freizeitgarderobe wie dem Tweed üblich, sind Krawatten aus Wollstoff oder Strickware. Absolut zeitlos und perfekt passend zu einem formellen Geschäftsanzug sind jedoch Krawatten aus feinen Stoffen. Preisbewusstere Träger können hier auf Baumwolle oder Polyester setzen. Besonders edel jedoch wird die Krawatte aus echter Seide. Bei www.krawatten-viadimoda.de finden Sie so mit Sicherheit die passende Krawatte für Ihre Wünsche. Welches Muster es letztendlich sein soll – ob strengere Streifen, etwas Freieres wie Paisley oder doch ein eher neutraler Uni-Ton – bleibt Ihrem Geschmack überlassen. Auch farblich haben Sie die freie Auswahl. Im Berufsleben sind zwar eher dezente Farben üblich, Sie können jedoch Ihre Krawatte in einem kräftigen Farbton auch zum richtigen Hingucker machen, ohne damit modisch daneben zu liegen.

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