Kann man schon während der Schulzeit ein Fernstudium beginnen? Tatsächlich ist das unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Besonders interessierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler können bereits vor dem Abitur an einzelnen Hochschulveranstaltungen teilnehmen und teilweise sogar reguläre Studienprüfungen ablegen.
Eine Möglichkeit ist das sogenannte Schülerstudium oder Frühstudium. Es wird von verschiedenen Hochschulen angeboten und kann in bestimmten Fällen auch als Fernstudium absolviert werden.
Wer dagegen keinen akademischen Studiengang vorziehen möchte, kann sich für einen Fernlehrgang, Onlinekurs oder eine zusätzliche Weiterbildung während der Schulzeit interessieren. Solche Angebote ermöglichen es, eigene Interessen zu vertiefen und bestimmte Kenntnisse bereits vor dem Schulabschluss zu erwerben.
Dieser Ratgeber erklärt, welche Möglichkeiten es 2026 gibt, wie ein Schülerstudium funktioniert, was bei der Anerkennung von Studienleistungen gilt und worauf Schülerinnen, Schüler und Eltern bei der Auswahl einer Weiterbildung achten sollten.
Fernstudium während der Schulzeit – das Wichtigste
- Schülerstudium: Besonders begabte oder fachlich interessierte Schülerinnen und Schüler können an ausgewählten Hochschulen schon vor dem Abitur reguläre Studienveranstaltungen besuchen.
- Fernstudium: Die FernUniversität in Hagen bietet ein Schülerstudium an, bei dem bestimmte Hochschulmodule überwiegend ortsunabhängig bearbeitet werden können.
- Studienleistungen: Erfolgreich absolvierte Hochschulprüfungen können unter den jeweiligen Voraussetzungen später für ein reguläres Studium anerkannt werden.
- Bachelorabschluss: Ein vollständiger akademischer Abschluss während der Schulzeit ist nicht das übliche Ziel eines Schülerstudiums. Für die Verleihung eines Bachelorabschlusses müssen die gesetzlichen Abschluss- und Zugangsvoraussetzungen erfüllt sein.
- Weiterbildungen: Auch berufliche Fernlehrgänge, Onlinekurse und Zertifikatsangebote können für Schülerinnen und Schüler infrage kommen, sofern die jeweiligen Teilnahmebedingungen erfüllt sind.
- Minderjährige: Die Zustimmung der Erziehungsberechtigten ist bei kostenpflichtigen Verträgen und bestimmten Hochschulangeboten besonders wichtig.
- Belastung: Schulnoten, Gesundheit, Freizeit und Erholungsphasen sollten immer Vorrang vor einem zusätzlichen Bildungsangebot haben.
Ist ein Fernstudium während der Schulzeit überhaupt möglich?
Ja. In Deutschland gibt es Hochschulen, die besonders begabten oder interessierten Schülerinnen und Schülern den Zugang zu ausgewählten Studienveranstaltungen bereits während ihrer Schulzeit ermöglichen.
Solche Angebote werden häufig als Schülerstudium, Frühstudium oder Juniorstudium bezeichnet.
Der Hochschulkompass beschreibt das Schülerstudium als Möglichkeit für besonders begabte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 13, parallel zur Schule am regulären Hochschulbetrieb teilzunehmen.
Je nach Hochschule können dabei auch Leistungsnachweise erbracht werden, die später für ein reguläres Studium berücksichtigt werden.
Ein Schülerstudium ist aber nicht automatisch ein vollständiger Bachelorstudiengang, der bereits vor dem Schulabschluss beendet werden kann.
Es geht in den meisten Fällen darum, einzelne Studienveranstaltungen oder Module vorzuziehen, wissenschaftliche Interessen zu fördern und frühzeitig Hochschulerfahrung zu sammeln.
Offizielle Informationen: Hochschulkompass – Schülerstudium, Frühstudium und Juniorstudium.
Welche Möglichkeiten gibt es neben der Schule?
Nicht jedes Bildungsangebot ist automatisch ein Fernstudium. Gerade für Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, zwischen akademischen Studienmodellen und ergänzenden Weiterbildungen zu unterscheiden.
| Bildungsweg | Was ist möglich? | Wichtige Besonderheit |
|---|---|---|
| Schülerstudium / Frühstudium | Teilnahme an ausgewählten Hochschulmodulen während der Schulzeit | Teilweise spätere Anerkennung bestandener Prüfungen |
| Akademiestudium im Fernformat | Ausgewählte Hochschulmodule ortsunabhängig bearbeiten | Beispielsweise an der FernUniversität in Hagen möglich |
| Schnupperstudium | Hochschule und Studienfächer kennenlernen | Meist keine vorgezogenen Studienprüfungen |
| Beruflicher Fernlehrgang | Zusätzliche Kenntnisse in einem bestimmten Fachgebiet erwerben | Teilnahmealter und Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich |
| Onlinekurs | Einzelne Themen flexibel erlernen | Qualität und Nachweis des Lernerfolgs können stark variieren |
| Zertifikatskurs | Eine begrenzte Qualifikation mit Nachweis abschließen | Das Zertifikat ist nicht automatisch ein akademischer Abschluss |
Welche Variante sinnvoll ist, hängt vor allem von der Klassenstufe, der persönlichen Belastbarkeit, den fachlichen Interessen und dem gewünschten Bildungsziel ab.
Schülerstudium und Frühstudium: Was steckt dahinter?
Bei einem Schülerstudium nehmen Jugendliche bereits während ihrer regulären Schulzeit an Hochschulveranstaltungen teil.
Je nach Hochschule können dies beispielsweise Vorlesungen, Seminare, Übungen oder Module aus regulären Studiengängen sein.
Einige Angebote richten sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler mit überdurchschnittlichen schulischen Leistungen. Andere ermöglichen auch besonders interessierten Jugendlichen den Einstieg, wenn sie die jeweiligen fachlichen Voraussetzungen erfüllen.
Ab welcher Klassenstufe ist ein Frühstudium möglich?
Der Hochschulkompass nennt insbesondere die Jahrgangsstufen 10 bis 13.
Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Schülerstudium bundesweit erst ab der zehnten Klasse erlaubt wäre. Die konkrete Zielgruppe und die Zugangsvoraussetzungen legt die jeweilige Hochschule beziehungsweise das jeweilige Programm fest.
Häufig ist die Oberstufe ein geeigneter Zeitpunkt, weil Schülerinnen und Schüler bereits vertiefte fachliche Kenntnisse besitzen und ihre Studieninteressen besser einschätzen können.
Muss man hochbegabt sein?
Nicht jedes Angebot verlangt den formalen Nachweis einer Hochbegabung.
Für bestimmte Frühstudienprogramme müssen Bewerberinnen und Bewerber allerdings ihre besondere fachliche Leistungsfähigkeit nachweisen.
Das kann beispielsweise durch folgende Unterlagen geschehen:
- eine Empfehlung der Schule,
- besonders gute Leistungen im gewünschten Fachgebiet,
- ein Motivationsschreiben,
- ein Auswahlgespräch oder
- weitere Nachweise besonderer fachlicher Eignung.
Wichtiger als die bloße Bezeichnung „hochbegabt“ ist deshalb die Frage, welche Voraussetzungen das konkrete Schülerstudienprogramm stellt.
Fernstudium als Schüler: Das Beispiel FernUniversität in Hagen
Ein besonders interessantes Beispiel ist die FernUniversität in Hagen.
Sie ermöglicht interessierten Schülerinnen und Schülern, bereits vor dem Erwerb der allgemeinen Hochschulreife am Fernstudium teilzunehmen.
Dafür können sie sich zunächst als Akademiestudierende anmelden und geeignete Module aus Bachelorstudiengängen bearbeiten.
Teilweise können diese Module bereits mit einer Klausur oder Hausarbeit abgeschlossen werden.
Wie funktioniert das Schülerstudium in Hagen?
Die FernUniversität unterscheidet insbesondere zwischen der Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler und einer weitergehenden Förderung besonders begabter Jugendlicher.
Bei der Studienorientierung können ausgewählte Hochschulmodule belegt werden, um die Anforderungen eines wissenschaftlichen Studiums kennenzulernen.
Für besonders begabte Schülerinnen und Schüler besteht unter bestimmten Voraussetzungen außerdem die Möglichkeit, nach ersten erfolgreichen Studienleistungen als Jungstudierende zugelassen zu werden.
Auch hierfür gelten besondere Bedingungen. Beispielsweise können die Zustimmung der Schule und bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich sein.
Kann man bereits Prüfungen ablegen?
Ja. Geeignete Module können im Rahmen des Akademiestudiums teilweise mit einer regulären Prüfung abgeschlossen werden.
Damit unterscheidet sich dieses Modell deutlich von einem einfachen Schnupperstudium, bei dem Schülerinnen und Schüler lediglich Hochschulveranstaltungen kennenlernen.
Bei bestandenen Prüfungen kann eine spätere Übernahme der Leistungen in einen passenden Bachelorstudiengang möglich sein.
Kann man den Bachelor schon vor dem Abitur erhalten?
Die FernUniversität weist ausdrücklich darauf hin, dass für die Ausstellung des Bachelorzeugnisses und der Abschlussurkunde eine gültige Hochschulzugangsberechtigung nachgewiesen werden muss.
Auch wenn besonders begabte Jugendliche bereits umfangreiche Studienleistungen erbringen, entfällt diese Voraussetzung deshalb nicht automatisch.
Nach Erwerb der allgemeinen Hochschulreife kann der Übergang in ein reguläres Bachelorstudium erfolgen. Bereits erbrachte Leistungen können nach den dafür geltenden Bedingungen berücksichtigt werden.
Offizielle Informationen: FernUniversität in Hagen – Schülerstudium.
Können Studienleistungen später angerechnet werden?
Einer der wichtigsten Vorteile eines Schülerstudiums besteht darin, dass bestandene Hochschulprüfungen möglicherweise für ein späteres Studium genutzt werden können.
Wer bereits während der Schulzeit ein reguläres Hochschulmodul erfolgreich abschließt, muss die entsprechenden Inhalte unter Umständen später nicht noch einmal absolvieren.
Ein häufiger Irrtum ist allerdings, dass sämtliche Leistungen automatisch und an jeder Hochschule übernommen werden.
Worauf kommt es bei der Anerkennung an?
Entscheidend können insbesondere sein:
- ob es sich um eine reguläre Hochschulprüfungsleistung handelt,
- in welchem Studiengang die Leistung erbracht wurde,
- welcher spätere Studiengang gewählt wird,
- welche Anerkennungsregeln gelten und
- ob die zuständige Hochschule die Leistung entsprechend berücksichtigt.
Wenn Hochschulmodule mit ECTS-Leistungspunkten abgeschlossen wurden, können diese Punkte grundsätzlich im Rahmen eines geeigneten Anerkennungsverfahrens relevant sein.
Ein privater Onlinekurs oder ein Fernlehrgang ohne Hochschulprüfung führt dagegen nicht automatisch zu ECTS-Punkten.
Weiterführende Informationen: Hochschulkompass – Anerkennung und Anrechnung.
Was ist der Unterschied zwischen Schülerstudium und Schnupperstudium?
Ein Schnupperstudium dient hauptsächlich dazu, den Hochschulalltag und mögliche Studienfächer kennenzulernen.
Schülerinnen und Schüler besuchen dafür beispielsweise einzelne Veranstaltungen, ohne bereits reguläre Prüfungsleistungen erbringen zu müssen.
Das Schülerstudium geht häufig einen Schritt weiter: Hier können ausgewählte Studieninhalte tatsächlich auf Hochschulniveau bearbeitet und gegebenenfalls geprüft werden.
| Kriterium | Schülerstudium | Schnupperstudium |
|---|---|---|
| Ziel | Frühzeitige fachliche Förderung und mögliche Studienleistungen | Studienorientierung |
| Prüfungen | Teilweise möglich | Im Regelfall keine regulären Studienprüfungen |
| Spätere Anerkennung | Bei geeigneten Hochschulleistungen möglich | Normalerweise keine anrechenbaren Studienleistungen |
| Zeitaufwand | Je nach Modul erheblich | Häufig begrenzter |
Wer zunächst nur herausfinden möchte, ob ein Studienfach zu den eigenen Interessen passt, kann mit einem Schnupperstudium beginnen.
Offizielle Informationen: Hochschulkompass – Schnupperstudium.
Berufliche Weiterbildung während der Schulzeit: Eine Alternative zum Frühstudium
Nicht jeder interessierte Jugendliche möchte bereits reguläre Hochschulprüfungen ablegen.
Manchmal geht es lediglich darum, ein bestimmtes Thema intensiver kennenzulernen oder zusätzliche praktische Kenntnisse zu erwerben.
Hier können Onlinekurse, Fernlehrgänge und Zertifikatskurse eine Alternative darstellen.
Je nach Angebot kommen beispielsweise folgende Themen infrage:
- Programmierung und Grundlagen der Informatik,
- Fremdsprachen,
- Mediengestaltung und digitale Kommunikation,
- Fotografie und Videobearbeitung,
- Wirtschaft und unternehmerische Grundlagen,
- Mathematik und Naturwissenschaften,
- kreatives Schreiben und
- weitere individuell interessante Fachgebiete.
Solche Angebote können dabei helfen, Interessen zu vertiefen und frühzeitig Fähigkeiten aufzubauen.
Wichtig ist allerdings, dass nicht jede berufliche Weiterbildung für Minderjährige offensteht. Manche Lehrgänge verlangen eine abgeschlossene Ausbildung, Berufserfahrung, bestimmte Vorkenntnisse oder ein Mindestalter.
Was ist mit Fachwirt- oder Meisterlehrgängen?
Umfangreiche berufliche Aufstiegsfortbildungen richten sich normalerweise an Personen, die bereits eine entsprechende berufliche Qualifikation besitzen und die Voraussetzungen für den angestrebten Abschluss erfüllen können.
Ein Fachwirt- oder Meisterlehrgang ist deshalb für einen gewöhnlichen Schüler ohne berufliche Vorbildung normalerweise nicht der passende Einstieg.
Wer sich bereits während der Schulzeit für wirtschaftliche Themen interessiert, kann stattdessen beispielsweise einen geeigneten Grundlagenkurs in Wirtschaft, Rechnungswesen oder Projektorganisation prüfen.
Später lassen sich darauf eine Berufsausbildung, ein Studium oder eine anerkannte Aufstiegsfortbildung aufbauen.
Ist jeder Fernlehrgang für Jugendliche geeignet?
Nein. Auch wenn sich Lernmaterialien flexibel online bearbeiten lassen, bedeutet das nicht, dass der Lehrgang für Schülerinnen und Schüler konzipiert wurde.
Vor der Anmeldung sollten deshalb das Mindestalter, die Vorkenntnisse, die Lernziele, der Zeitaufwand und die Vertragsbedingungen geprüft werden.
Bei Minderjährigen müssen die Erziehungsberechtigten rechtzeitig einbezogen werden.
Welche Weiterbildung passt zu welchem Schulinteresse?
Die folgende Übersicht enthält Beispiele, wie sich schulische Interessen durch zusätzliche Lernangebote vertiefen lassen.
| Schulisches Interesse | Mögliche Ergänzung | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Mathematik | Vertiefungskurse, Hochschulmodule oder Programmiergrundlagen | Fachliche Anforderungen |
| Informatik | Programmierung, Webentwicklung, IT-Grundlagen | Geeigneter Einstieg und Praxisübungen |
| Wirtschaft | Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Buchführung, Unternehmertum | Keine unnötigen beruflichen Zulassungshürden |
| Sprachen | Sprachkurse und Prüfungsvorbereitung | Sprachniveau und möglicher Abschluss |
| Kunst und Medien | Grafikdesign, Fotografie, Video und digitale Gestaltung | Praktische Projekte und Betreuung |
| Sport und Gesundheit | Sporttheorie, Bewegungslehre und geeignete Grundlagenkurse | Mindestalter und besondere Teilnahmevoraussetzungen |
Diese Beispiele sind keine Zusage, dass bestimmte Fernlehrinstitute jeden Kurs für Minderjährige anbieten.
Gerade bei beruflichen Zertifikaten sollte geklärt werden, ob es sich um einen anerkannten Abschluss, ein Anbieterzertifikat oder lediglich eine Teilnahmebescheinigung handelt.
Wie viel Zeit sollte für ein Fernstudium neben der Schule eingeplant werden?
Die zusätzliche zeitliche Belastung ist einer der wichtigsten Punkte bei der Entscheidung für ein Frühstudium oder einen Fernlehrgang.
Schule bedeutet nicht nur Unterricht. Auch Hausaufgaben, Klassenarbeiten, Referate, Prüfungen und gegebenenfalls die Abiturvorbereitung benötigen Zeit.
Dazu kommen Freizeit, Sport, Freundschaften und notwendige Erholungsphasen.
Rechenbeispiel: Ein zusätzlicher Onlinekurs
Eine Schülerin möchte sich neben der Schule mit Programmierung beschäftigen. Sie plant dafür vier Stunden pro Woche ein.
| Zeitraum | Zusätzlicher Lernaufwand |
|---|---|
| Pro Woche | 4 Stunden |
| Pro Monat, vereinfacht mit vier Wochen | 16 Stunden |
| Über zwölf Wochen | 48 Stunden |
Schon ein vergleichsweise kleiner Kurs kann somit über mehrere Wochen einen erheblichen zusätzlichen Zeitaufwand bedeuten.
Ein reguläres Hochschulmodul kann deutlich anspruchsvoller sein und zusätzliche Prüfungsvorbereitung erfordern.
Worauf sollten Schülerinnen und Schüler achten?
- Mit einem überschaubaren Lernumfang beginnen.
- Klassenarbeiten und Schulprüfungen vorrangig berücksichtigen.
- Feste Pausen und freie Tage einplanen.
- Bei sinkenden schulischen Leistungen den Zusatzaufwand überprüfen.
- Prüfen, ob sich ein Kurs unterbrechen oder verlängern lässt.
- Bei erheblicher Belastung mit Eltern, Lehrkräften oder Beratungsstellen sprechen.
Besonders während der Abiturvorbereitung kann es sinnvoll sein, zusätzliche Bildungsangebote vorübergehend zu reduzieren.
Welche Vorteile hat ein Schülerstudium oder eine Weiterbildung?
Eigene Interessen vertiefen
Ein Frühstudium oder ein passender Kurs kann Jugendlichen ermöglichen, sich mit Themen zu beschäftigen, die im regulären Schulunterricht nur begrenzt behandelt werden.
Studienorientierung erleichtern
Wer bereits wissenschaftliche Inhalte kennenlernt, kann besser einschätzen, ob ein bestimmtes Studienfach zu den eigenen Fähigkeiten und Interessen passt.
Mögliche Studienleistungen vorziehen
Bei einem geeigneten Schülerstudium besteht die Chance, bereits bestandene Hochschulprüfungen später in ein reguläres Studium einzubringen.
Diese Möglichkeit besteht jedoch nicht automatisch bei jeder Weiterbildung.
Selbstständiges Lernen trainieren
Zusätzliche Lernangebote können helfen, die eigene Lernorganisation weiterzuentwickeln und sich selbstständig mit komplexeren Themen auseinanderzusetzen.
Praktische Fähigkeiten erwerben
Vor allem geeignete Online- und Fernlehrgänge können praktische Kompetenzen vermitteln, beispielsweise in Programmierung, Sprachen oder Mediengestaltung.
Ob daraus später ein beruflicher Vorteil entsteht, hängt vom erworbenen Wissen und vom jeweiligen Bildungs- und Berufsweg ab.
Welche Nachteile und Risiken gibt es?
Zusätzliche Belastung im Schulalltag
Ein anspruchsvolles Zusatzangebot kann zu Stress führen, wenn Lernzeiten, Prüfungen und schulische Verpflichtungen nicht mehr miteinander vereinbar sind.
Weniger Freizeit und Erholung
Gerade Jugendliche benötigen ausreichend Zeit für Freundschaften, Hobbys, Schlaf und persönliche Entwicklung.
Ein Schülerstudium sollte deshalb nicht dazu führen, dass sämtliche Freizeit dauerhaft durch zusätzliche Lernpflichten ersetzt wird.
Keine automatische Anerkennung
Ein Fernlehrgang oder Zertifikatskurs führt nicht automatisch zu anrechenbaren Hochschulleistungen.
Auch bei einem Schülerstudium muss geklärt werden, ob die Leistungen für einen späteren Studiengang anerkannt werden.
Zusätzliche Kosten
Einige Angebote sind kostenfrei, andere kostenpflichtig.
Wer einen mehrmonatigen Fernlehrgang bucht, sollte besonders auf die Gesamtkosten und Kündigungsbedingungen achten.
Unpassende Qualifikationen
Nicht jedes Zertifikat ist für die spätere Ausbildung oder das gewünschte Studium relevant.
Vor der Anmeldung sollte daher geklärt werden, welchen konkreten Nutzen der Abschluss beziehungsweise die Weiterbildung besitzt.
Welche Kosten entstehen bei einem Schülerstudium oder Fernlehrgang?
Die Kosten unterscheiden sich je nach Bildungsweg erheblich.
Ein Schnupperstudium kann beispielsweise kostenfrei sein, während für regulär belegte Hochschulmodule oder private Fernlehrgänge Gebühren anfallen können.
Beispiel: Akademiestudium an der FernUniversität in Hagen
Für das Akademiestudium an der FernUniversität in Hagen nennt die Hochschule im Jahr 2026 eine Grundgebühr von 60 Euro pro Semester und eine Beleggebühr von 11 Euro je ECTS-Punkt.
Die tatsächlichen Gesamtkosten richten sich nach den belegten Modulen und den geltenden Gebührenregelungen.
Vor der Anmeldung sollten die aktuellen Gebühren direkt bei der Hochschule geprüft werden.
Offizielle Informationen: FernUniversität in Hagen – Akademiestudium und Kosten.
Kosten eines privaten Fernlehrgangs
Bei privaten Fernlehrgängen hängen die Kosten unter anderem von Kursdauer, Lernmaterialien, Betreuung und angestrebtem Abschluss ab.
Wenn beispielsweise ein geeigneter Kurs 40 Euro monatlich kostet und über sechs Monate läuft, ergeben sich rechnerisch 240 Euro Kursgebühren.
Dieses Beispiel stellt kein konkretes Kursangebot dar.
Vor einem Vertragsabschluss sollten außerdem mögliche Zusatzgebühren, Prüfungsentgelte und Kündigungsfristen geprüft werden.
Was gilt bei Minderjährigen und kostenpflichtigen Weiterbildungen?
Die Anmeldung zu einem kostenpflichtigen Fernlehrgang ist eine vertragliche Entscheidung.
Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern sind deshalb die gesetzlichen Regeln zur Geschäftsfähigkeit zu beachten.
In vielen Fällen ist die Einwilligung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Auch das jeweilige Bildungsangebot kann zusätzliche Anforderungen an Alter oder Zustimmung der Eltern enthalten.
Die FernUniversität in Hagen verlangt beispielsweise bei minderjährigen Bewerberinnen und Bewerbern zum Akademiestudium eine entsprechende Einwilligung der Erziehungsberechtigten.
Eltern sollten vor der Anmeldung insbesondere prüfen:
- Wer wird Vertragspartner?
- Ist der Kurs für Minderjährige zugelassen beziehungsweise vorgesehen?
- Wie hoch sind die Gesamtkosten?
- Welche Vertragslaufzeit gilt?
- Welche Kündigungsmöglichkeiten bestehen?
- Welche persönliche Betreuung wird angeboten?
- Gibt es feste Prüfungstermine oder verpflichtende Veranstaltungen?
Bei Fernunterrichtsangeboten kann außerdem die Zulassung beziehungsweise Einordnung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) relevant sein.
Eine ZFU-Zulassung ist jedoch kein Nachweis dafür, dass ein Kurs automatisch für jede Altersgruppe geeignet oder einem Hochschulabschluss gleichwertig ist.
Offizielle Informationen: Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht.
Fernhochschulen und Weiterbildungsanbieter: Welche Angebote kommen infrage?
Wer sich über zusätzliche Bildungsmöglichkeiten informieren möchte, sollte zunächst zwischen akademischen Angeboten und beruflichen Fernlehrgängen unterscheiden.
Für Schülerinnen und Schüler besonders wichtig: Die folgenden Anbieter haben unterschiedliche Zielgruppen. Nicht alle bieten spezielle Frühstudienprogramme an oder nehmen Minderjährige in reguläre Studiengänge beziehungsweise Fernlehrgänge auf.
Für ein echtes akademisches Schülerstudium ist die offizielle Angebotsübersicht des Hochschulkompasses beziehungsweise das Schülerstudium der FernUniversität in Hagen deshalb ein sinnvoller erster Ausgangspunkt.
Die nachfolgend aufgeführten Partnerangebote dienen einer weitergehenden Orientierung, auch für die Zeit nach dem Schulabschluss.
Werbung / Affiliate-Links: Die folgenden Anbieterlinks sind kommerzielle Partnerlinks. Bei einer Anfrage oder Buchung kann Fachwirt-Blog.de eine Provision erhalten. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Akademische Fernhochschulen und Studienangebote
Diese Hochschulen bieten akademische Fern- beziehungsweise Online-Studienangebote an. Ob eine Teilnahme bereits während der Schulzeit möglich ist, muss ausdrücklich beim jeweiligen Anbieter geklärt werden. Ein reguläres Bachelorangebot ist nicht automatisch ein Schülerstudium.
WINGS Fernstudium
WINGS ist der Fernstudienbereich der Hochschule Wismar und bietet berufsbegleitende akademische Studienangebote. Für Interessierte kann das Angebot insbesondere nach Erwerb einer geeigneten Hochschulzugangsberechtigung relevant sein.
→ Fernstudiengänge bei WINGS ansehen
APOLLON Hochschule
Die APOLLON Hochschule ist eine staatlich anerkannte Fernhochschule mit Schwerpunkt auf Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Sie bietet Bachelor-, Master- und Zertifikatsprogramme an.
→ Studienangebote der APOLLON Hochschule ansehen
Wilhelm Büchner Hochschule
Die Wilhelm Büchner Hochschule bietet akademische Fernstudiengänge insbesondere aus Technik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Management. Für die konkrete Studienzulassung gelten die Voraussetzungen der Hochschule.
→ Studiengänge der Wilhelm Büchner Hochschule ansehen
Hochschule Fresenius
Die Hochschule Fresenius bietet flexible Online- und Fernstudienangebote aus unterschiedlichen Fachbereichen. Wer sich dafür interessiert, sollte die Zugangsbedingungen und die genaue Studienform prüfen.
→ Online- und Fernstudiengänge der Hochschule Fresenius ansehen
Fernlehrgänge, Onlinekurse und berufliche Weiterbildungen
Wer zusätzliche Kenntnisse erwerben möchte, ohne bereits reguläre Hochschulmodule zu belegen, kann sich über geeignete Fernlehrgänge informieren.
Auch hier gilt: Das konkrete Mindestalter, die erforderlichen Vorkenntnisse und die Teilnahmebedingungen müssen vor einer Anmeldung geprüft werden.
ILS – Institut für Lernsysteme
Das ILS bietet Fernlehrgänge unter anderem aus Wirtschaft, Technik, Sprachen und weiteren Fachbereichen. Interessierte sollten gezielt nach geeigneten Grundlagen- beziehungsweise Einstiegsangeboten suchen.
→ Fernlehrgänge beim ILS ansehen
SGD – Studiengemeinschaft Darmstadt
Die SGD bietet verschiedene berufliche Fernlehrgänge und Weiterbildungskurse. Ob ein Kurs auch für Schülerinnen und Schüler geeignet ist, muss anhand der Zugangsvoraussetzungen geklärt werden.
→ Kostenloses Infopaket der SGD ansehen
Fernakademie für Erwachsenenbildung
Die Fernakademie bietet berufliche Weiterbildungen und Fernlehrgänge zu unterschiedlichen Themen. Viele Angebote richten sich an Erwachsene, weshalb das Mindestalter besonders beachtet werden sollte.
→ Fernlehrgänge der Fernakademie ansehen
Laudius
Laudius bietet Fernlehrgänge und Weiterbildungskurse aus unterschiedlichen Fachbereichen. Für die Auswahl sind insbesondere Kursinhalt, Zeitaufwand und Teilnahmebedingungen relevant.
→ Weiterbildungen bei Laudius ansehen
Academy of Sports
Die Academy of Sports bietet Weiterbildungen insbesondere aus Fitness, Sport, Gesundheit und Management. Bei entsprechenden Kursen können Mindestalter und weitere Voraussetzungen eine Rolle spielen.
→ Weiterbildungen der Academy of Sports ansehen
Deutsches eLearning Studieninstitut (DeLSt)
Das DeLSt bietet berufsbegleitende Fernlehrgänge unter anderem aus Management, Gesundheit und Sport. Ob eine Qualifizierung für Jugendliche geeignet ist, muss im Einzelfall geprüft werden.
Transparenzhinweis: Bei den Links in den beiden vorstehenden Anbieterbereichen handelt es sich um Affiliate-Links. Fachwirt-Blog.de kann bei einer Buchung oder Anfrage eine Provision erhalten. Die Anbieterübersicht ist keine Bestätigung dafür, dass ein Frühstudium oder die Teilnahme Minderjähriger bei den genannten Partnern möglich ist. Bitte kläre die Voraussetzungen vor einer Anmeldung direkt mit dem Anbieter.
Checkliste: So gelingt der Einstieg in ein Schülerstudium oder einen Fernkurs
Die folgenden Schritte helfen dabei, ein geeignetes Zusatzangebot zu finden.
- Interessen klären: Welches Fachgebiet interessiert dich so stark, dass du dich auch außerhalb der Schule intensiv damit beschäftigen möchtest?
- Bildungsziel festlegen: Möchtest du Hochschulmodule absolvieren oder zunächst nur zusätzliche Kenntnisse erwerben?
- Offizielle Angebote prüfen: Beim Hochschulkompass und bei Hochschulen nach Schüler- oder Frühstudienprogrammen suchen.
- Teilnahmevoraussetzungen klären: Klassenstufe, Alter, schulische Leistungen und erforderliche Zustimmungen prüfen.
- Lernaufwand einschätzen: Wöchentliche Lernstunden realistisch planen und Schulprüfungen berücksichtigen.
- Eltern und Schule einbeziehen: Besonders bei umfangreichen Programmen Unterstützung und Zustimmung frühzeitig klären.
- Kosten und Verträge prüfen: Gebühren, Laufzeit, Kündigung und mögliche Zusatzkosten vergleichen.
- Anerkennung klären: Bei Hochschulmodulen möglichst vorab prüfen, welche Leistungen später anerkannt werden können.
- Mit wenig Umfang starten: Zunächst ein einzelnes Modul oder einen kurzen Kurs ausprobieren.
Häufige Fragen zum Fernstudium während der Schulzeit
Kann ich schon vor dem Abitur studieren?
Ja. Einige Hochschulen bieten ein Schüler- beziehungsweise Frühstudium an, bei dem ausgewählte Hochschulveranstaltungen und teilweise Prüfungen bereits vor dem Abitur absolviert werden können.
Ist ein Schülerstudium auch online möglich?
Ja. Die FernUniversität in Hagen bietet ein Schülerstudium im Fernformat an. Geeignete Module können überwiegend ortsunabhängig bearbeitet werden. Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich je nach Modul.
Ab welchem Alter kann ich ein Schülerstudium beginnen?
Das hängt vom jeweiligen Programm ab. Der Hochschulkompass nennt insbesondere die Jahrgangsstufen 10 bis 13. Einzelne Hochschulen können andere Voraussetzungen festlegen.
Muss ich für das Frühstudium hochbegabt sein?
Nicht jedes Studienorientierungsangebot verlangt den formalen Nachweis einer Hochbegabung. Viele eigentliche Frühstudienprogramme richten sich jedoch an besonders leistungsstarke oder begabte Schülerinnen und Schüler.
Kann ich schon während der Schulzeit ECTS-Punkte sammeln?
Ja, wenn im Rahmen eines geeigneten Hochschulprogramms reguläre Studienleistungen erfolgreich erbracht werden. Ob diese später anerkannt werden, richtet sich nach den geltenden Hochschul- und Prüfungsregelungen.
Kann ich mein Abitur und den Bachelor gleichzeitig abschließen?
Das ist nicht der typische Ablauf eines Schülerstudiums. Beispielsweise verlangt die FernUniversität in Hagen für die Ausstellung eines Bachelorzeugnisses den Nachweis einer gültigen Hochschulzugangsberechtigung. Bereits zuvor erbrachte Leistungen können unter bestimmten Voraussetzungen später übernommen werden.
Kann ich statt eines Schülerstudiums einen Fernlehrgang machen?
Grundsätzlich kann das möglich sein. Entscheidend sind insbesondere Mindestalter, Teilnahmevoraussetzungen, Zustimmung der Erziehungsberechtigten und die zeitliche Vereinbarkeit mit der Schule.
Brauche ich für einen Onlinekurs die Zustimmung meiner Eltern?
Bei kostenpflichtigen Vertragsabschlüssen durch Minderjährige sind die gesetzlichen Regeln zur Geschäftsfähigkeit zu beachten. In vielen Fällen ist deshalb eine Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
Werden private Weiterbildungskurse auf ein späteres Studium angerechnet?
Nicht automatisch. Die Anerkennung regulärer Hochschulleistungen und die Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen sind unterschiedlich geregelt. Ein gewöhnliches Kurszertifikat ist nicht gleichbedeutend mit ECTS-Punkten.
Was kostet ein Schülerstudium?
Das hängt von der Hochschule ab. Manche Programme sind kostenfrei, andere sehen Gebühren vor. Das Akademiestudium an der FernUniversität in Hagen ist beispielsweise mit einer Grund- und einer belegungsabhängigen Gebühr verbunden.
Was ist besser: Schülerstudium oder Zertifikatskurs?
Ein Schülerstudium ist besonders interessant, wenn bereits wissenschaftliche Inhalte auf Hochschulniveau bearbeitet werden sollen. Ein geeigneter Zertifikatskurs kann sinnvoll sein, wenn ein einzelnes praktisches Fachgebiet im Mittelpunkt steht.
Kann ein Schülerstudium meine Schulnoten verschlechtern?
Ein zusätzlicher Lernaufwand kann die verfügbare Zeit für schulische Aufgaben einschränken. Deshalb ist es wichtig, die eigene Belastung realistisch einzuschätzen und ein Zusatzangebot gegebenenfalls zu reduzieren oder zu unterbrechen.
Fazit: Ein Fernstudium während der Schulzeit ist möglich – die passende Form ist entscheidend
Ein akademisches Fernstudium während der Schulzeit ist keine bloße theoretische Möglichkeit.
Mit dem Schülerstudium an der FernUniversität in Hagen gibt es beispielsweise ein konkretes Modell, bei dem Jugendliche bereits vor dem Abitur ausgewählte Hochschulmodule bearbeiten und teilweise Prüfungsleistungen erbringen können.
Für andere Schülerinnen und Schüler können dagegen kürzere Onlinekurse, Fernlehrgänge oder geeignete Zertifikatsangebote die bessere Wahl sein.
Entscheidend ist, dass das Angebot zu den persönlichen Interessen, den schulischen Verpflichtungen und dem Alter passt.
Unsere Empfehlung: Wer sich für ein Frühstudium interessiert, sollte zunächst die offiziellen Angebote der Hochschulen prüfen. Wer vor allem praktische Zusatzkenntnisse erwerben möchte, kann nach geeigneten Weiterbildungen suchen und dabei auf die Teilnahmebedingungen für Minderjährige achten.
Weitere Informationen findest du in unserem Fernstudium-Ratgeber und in der Übersicht Studium: Studiengänge und Studienformen.
Offizielle Quellen und weiterführende Informationen
- Hochschulkompass – Schülerstudium und Frühstudium
- Hochschulkompass – Schnupperstudium
- FernUniversität in Hagen – Schülerstudium
- FernUniversität in Hagen – Akademiestudium
- FernUniversität in Hagen – Anmeldung und Nachweise
- Hochschulkompass – Anerkennung und Anrechnung
- Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht
- § 107 BGB – Einwilligung des gesetzlichen Vertreters
Redaktioneller Stand: Oktober 2026. Die Zugangsvoraussetzungen für Schülerstudienprogramme, die Gebühren sowie die Teilnahmebedingungen von Fernlehrgängen können sich ändern. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben der Hochschulen und Bildungsanbieter.
