Die Arbeitssituation im Pflegebereich

In den Medien ist immer wieder davon zu lesen, dass die Bevölkerung rein statistisch immer älter wird als vor noch ein paar Jahrzehnten. Eine Ursache hierfür ist der medizinische Fortschritt und die pflegerischen Behandlungsmöglichkeiten. Doch nicht alle Menschen bleiben bis ins hohe Alter fit. Durch gesundheitliche Schicksalsschläge sind bereits junge Menschen auf eine Pflege durch Dritte angewiesen. Mit zunehmenden Alter steigt die Zahl der Pflegefälle unweigerlich an.

Wie reagiert die Gesellschaft darauf?

Seit den neunziger Jahren ist der Pflegebereich immer mehr in das Bewusstsein der Menschen und der Politik geraten. So wurde 1995 mit der gesetzlichen Pflegeversicherung eine weitere Säule im Sozialversicherungssystem eingeführt. Seither zahlt jeder Bürger von seinem Einkommen einen Beitrag zur Pflegeversicherung. Auf der anderen Seite stehen den Pflegebedürftigen je nach Pflegegrad, Sach- oder Geldleistungen zu. Geregelt ist das Ganze im Sozialgesetzbuch.

Im Laufe der Zeit gab es einige Pflegereformen. Der Gesetzgeber passt damit immer wieder den Leistungsumfang an und versucht das System zukunftssicher zu gestalten.

Wer übernimmt die Pflege?

Bei leichten Einschränkungen wird die Pflege häufig noch durch die Angehörigen übernommen. Das setzt natürlich voraus, dass die Angehörigen die Pflege körperlich und vom zeitlichen Umfang her durchführen können. Wenn die Angehörigen selbst älter werden, fällt das irgendwann schwer. Auch die Kinder können nicht immer in der Pflege unterstützen, wenn sie z.B. beruflich umziehen mussten. Je nach festgestellten Pflegegrad bekommen die Pflegebedürftigen nach dem Sozialgesetzbuch ein Pflegegeld ausgezahlt um einen Teil des entstehenden Mehraufwandes decken zu können.

Ab einem gewissen Pflegegrad, oder wenn die Angehörigen die Pflege nicht übernehmen können, wird in der Regel ein ambulanter Pflegedienst hinzugezogen. Die Mitarbeiter der Pflegedienste kommen dann regelmäßig vorbei um die pflegerische Versorgung sicherzustellen. Somit wird sichergestellt, dass die Pflegebedürftigen so lange wie möglich in Ihren eigenen vier Wänden wohnen können.

Es gibt jedoch auch pflegebedürftige Menschen, die so stark eingeschränkt sind, dass eine stationäre Pflege notwendig wird. Hierbei werden die Menschen in ein Pflegeheim aufgenommen und dort rund um die Uhr intensiv medizinisch und pflegerisch betreut.

Das Pflegepersonal ist ausgelastet

In den ambulanten Pflegediensten und Pflegeheimen sind Mitarbeiter häufig im Schichtdienst eingesetzt, damit die Betreuung der Pflegebedürftigen sichergestellt werden kann. Trotzdem wird immer häufiger festgestellt, dass zu wenig Pflegepersonal verfügbar ist um die Arbeit zu leisten. Hinzu kommt, dass natürlich auch diese Mitarbeiter einmal Urlaub benötigen oder auch selbst krank werden. Im schlimmsten Fall werden sie so krank, dass dieser Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. In diesen Fällen kann es zu einer personellen Unterdeckung kommen, die durch die anderen Kollegen aufgefangen werden muss. Auf Dauer führt das jedoch auch zur Überlastung des Personals.

Wie kann der Pflegebereich unterstützt werden?

Bei kurzfristigen Ausfällen, wird der Bereich Zeitarbeit Pflege interessant. Dort kann qualifiziertes Personal abgerufen werden. Aber auch wenn es um die Nachbesetzung von Personal geht, kann ein Personaldienstleistungsunternehmen wie anbosa, ein Spezialist für Pflegepersonal in Zeitarbeit, Unterstützung anbieten. Bereits seit Jahren unterstützt man dort Einrichtungen im Bereich der Pflege, Medizin und Soziales mit qualifiziertem und erfahrenem Personal. Immer wenn es Lücken beim Personal gibt, kann anbosa entweder über Zeitarbeit oder Personalvermittlung neue Kollegen anbieten. Die zeitliche Dauer der Unterstützung hängt vom Bedarf im Stammpersonal ab, welches hierdurch entlastet wird.

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