Jobrotation – Der Blick über den Tellerrand

Jobrotation ist die englische Bezeichnung für Arbeitswechsel sowie Arbeitsplatzwechsel. Erfolgreich angewandt wurde dieses Arbeitsmodell bereits vor etwa 20 Jahren in Skandinavien. Speziell dänische Unternehmen waren frühzeitig davon überzeugt, dass durch den regelmäßigen Wechsel der Aufgabengebiete, Mitarbeiter neue Ideen mit einbringen oder aufgrund der stetigen Abwechslung kürzere Ruhephasen benötigen.

Jobrotation – Entwicklung und mögliche Optionen

Jobrotation kann für Unternehmer als auch Mitarbeiter vorteilhaft sein. Beispielsweise können korrupte Verhaltensweisen oder kriminelle Handlungen eingeschränkt werden. Ein Beispiel hierfür ist der Polizeidienst oder Personen in Führungspositionen. Durch den ständigen Wechsel der Arbeitskollegen erfolgt eine automatische Kontrolle. Ein weiterer Vorteil ist mit der Vertiefung der Fachkenntnisse eines Angestellten gegeben. Als Beispiel hierfür bietet sich mit einem Fabrikarbeiter der Erfahrung mit den unterschiedlichsten Maschinen und interessante Arbeitsabläufe sammelt, an. Sehr oft wird der Arbeitsplatzwechsel als Trainingsprogramm und der möglichen Option auf eine Führungsposition eingesetzt.

Der Blick über den Tellerrand

© Trueffelpix - Fotolia.com

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Neben der Möglichkeit der Weiterbildung können Arbeitnehmer durch Versetzungen neue Kontakte knüpfen, die sich im späteren Verlauf der Karriere positiv auswirken können. Doch der Arbeitsplatzwechsel muss sich nicht nur auf den Arbeitswechsel innerhalb der eigenen Firma beschränken. Auch mit Auslandseinsätzen kann das eigene Fachwissen erweitert werden. Sehr gute Englisch Kenntnisse und andere Sprachen schaffen meist gute Voraussetzungen, um sich für bessere Positionen zu bewerben. Des Weiteren können mit Auslandserfahrungen internationale Trends besser eingeschätzt werden. Der Blick über den Tellerrand, der maßgeblich zur Entwicklung einer Person beiträgt, indem das Verständnis von Marktentwicklungen usw. trainiert wird.

Die neue Motivation im Arbeitsleben

Ein wesentliches Argument für das Jobrotieren am Arbeitsplatz ist mit neuen Motivationsmöglichkeiten gegeben. Speziell ein Mitarbeiter der sich lange auf seiner Position befindet verspürt oft langweile und bringt kaum neue Ideen mit ein. Meist überqualifiziert kann die Vernetzung mit anderen Abteilungen auch im gehobenen Alter noch förderlich sein oder zu mehr Freude im Arbeitsleben beitragen. Mit den gemachten Erfahrungen bieten sich Arbeitnehmer gut als Vertretung von Spitzenkräften sowie für Führungspositionen an.

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One Response

  1. Marcel Förster 16. Dezember 2014

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