Fernstudium neben dem Beruf: So klappt Studium und Vollzeitjob

Ein Fernstudium neben dem Beruf ist für viele Berufstätige eine attraktive Möglichkeit, einen akademischen Abschluss zu erwerben, ohne dafür den Job aufzugeben.

Die große Stärke des Fernstudiums liegt in seiner Flexibilität: Viele Lernphasen lassen sich selbst einteilen, Präsenztermine sind häufig auf ein Minimum reduziert und zahlreiche Hochschulen bieten spezielle Teilzeitmodelle für Berufstätige an.

Ganz nebenbei lässt sich ein Studium allerdings nicht absolvieren. Wer Beruf, Studium, Familie und Freizeit dauerhaft miteinander vereinbaren möchte, braucht vor allem einen realistischen Zeitplan und ein Studienmodell, das zum eigenen Alltag passt.

In diesem Beitrag erfährst du, wie ein Fernstudium neben dem Beruf funktioniert, wie viele Stunden du pro Woche einplanen solltest und worauf du bei der Auswahl eines Studiengangs achten solltest.

Fernstudium neben dem Beruf – kurz zusammengefasst

  • Vollzeitjob + Studium: grundsätzlich möglich
  • Geeignetes Modell: meist Teilzeit oder berufsbegleitendes Fernstudium
  • Zeitaufwand: häufig etwa 10 bis 20 Stunden pro Woche
  • Lernzeiten: abends, morgens und am Wochenende
  • Studiendauer: berufsbegleitend meist länger als im Vollzeitstudium
  • Wichtig: flexible Prüfungen, Verlängerungsmöglichkeiten und realistische Modulbelegung
  • Arbeitgeber: Unterstützung ist möglich, aber nicht automatisch erforderlich

Kann man neben dem Beruf ein Fernstudium machen?

Ja.

Gerade dafür sind viele Fern- und berufsbegleitende Studiengänge konzipiert.

Beim Fernstudium findet ein großer Teil des Studiums im Selbststudium statt. Lernmaterialien werden digital oder teilweise gedruckt bereitgestellt. Präsenzveranstaltungen sind häufig reduziert oder werden durch Online-Veranstaltungen ersetzt.

Dadurch kannst du einen großen Teil deiner Lernzeit selbst bestimmen.

Der Hochschulkompass weist darauf hin, dass berufsbegleitende Studiengänge grundsätzlich auch mit einer Vollzeitbeschäftigung vereinbar sein können.

Fernstudium, Teilzeitstudium oder berufsbegleitendes Studium?

Die Begriffe werden häufig miteinander vermischt.

Fernstudium

Ein Fernstudium beschreibt in erster Linie die Art des Lernens.

Typisch sind:

  • überwiegend Selbststudium,
  • digitale Lernplattformen,
  • Online-Veranstaltungen,
  • wenige Präsenztermine und
  • hohe räumliche Flexibilität.

Teilzeitstudium

Beim Teilzeitstudium wird bewusst weniger Studienleistung pro Semester absolviert.

Dadurch sinkt die wöchentliche Belastung, während sich die Regelstudienzeit verlängert.

Berufsbegleitendes Studium

Ein berufsbegleitendes Studium ist organisatorisch auf Berufstätige zugeschnitten.

Lehrveranstaltungen finden beispielsweise:

  • abends,
  • am Wochenende,
  • in Blockveranstaltungen oder
  • online

statt.

Ein Fernstudium kann gleichzeitig ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium sein.

Wie viele Stunden pro Woche sollte ich einplanen?

Der Zeitaufwand hängt davon ab, wie viele ECTS-Punkte du pro Semester belegst.

Die FernUniversität in Hagen rechnet mit rund 30 Arbeitsstunden pro ECTS-Punkt.

Bei 15 ECTS pro Semester ergibt sich beispielsweise eine Studienbelastung von ungefähr 20 Stunden pro Woche.

Für Berufstätige können folgende Werte eine grobe Orientierung sein:

Lernzeit pro Woche Einordnung
8–10 Stunden sehr moderates Studium
10–15 Stunden gut mit vielen Vollzeitjobs kombinierbar
15–20 Stunden typisches Teilzeitpensum
20–25 Stunden hohe Doppelbelastung
30 Stunden und mehr neben Vollzeitjob dauerhaft schwer realistisch

Die FernUniversität empfiehlt beispielsweise bei ungefähr 13 bis 15 verfügbaren Lernstunden pro Woche eine Belegung von etwa 10 ECTS und bei rund 20 Wochenstunden ungefähr 15 ECTS.

Ist ein Fernstudium neben einem Vollzeitjob realistisch?

Ja – sofern das Studienpensum zum Alltag passt.

Die schwierigste Frage lautet nicht:

„Schaffe ich ein Studium neben dem Beruf?“

Sondern:

„Wie viel Studium kann ich dauerhaft neben meinem Beruf schaffen?“

Ein häufiger Fehler besteht darin, zu Beginn zu viele Module zu wählen.

Berufstätige sollten dabei bedenken, dass zusätzlich zur normalen Arbeitszeit auch:

  • Arbeitsweg,
  • Haushalt,
  • Familie,
  • Freizeit,
  • Erholung und
  • unerwartete Belastungen

Zeit benötigen.

Beispiel: Fernstudium neben einer 40-Stunden-Woche

Ein realistischer Lernplan könnte beispielsweise so aussehen:

Tag Lernzeit
Montag 1,5 Stunden
Dienstag frei
Mittwoch 2 Stunden
Donnerstag 1,5 Stunden
Freitag frei
Samstag 4 Stunden
Sonntag 3 Stunden

Damit ergeben sich ungefähr 12 Stunden Lernzeit pro Woche.

Für viele Berufstätige ist ein solches Modell langfristig realistischer als jeden Abend zwei oder drei Stunden lernen zu wollen.

Wann sollte ich lernen?

Es gibt keine perfekte Lernzeit für alle.

Typische Modelle sind:

Abends nach der Arbeit

Für viele Berufstätige ist der Abend die einfachste Lösung.

Nachteil: Nach einem langen Arbeitstag lässt Konzentration häufig nach.

Morgens vor der Arbeit

Wer morgens leistungsfähig ist, kann beispielsweise ein oder zwei Stunden vor Arbeitsbeginn lernen.

Das hat den Vorteil, dass die Lernzeit erledigt ist, bevor Beruf und Alltag dazwischenkommen.

Wochenende

Viele Fernstudierende legen einen großen Teil des Lernpensums auf Samstag oder Sonntag.

Das funktioniert gut, solange bewusst freie Zeiten erhalten bleiben.

Kombination

In der Praxis ist häufig eine Mischung am sinnvollsten:

  • zwei kurze Lernblöcke unter der Woche und
  • ein oder zwei längere Einheiten am Wochenende.

Wie lange dauert ein Fernstudium neben dem Beruf?

Ein berufsbegleitendes Studium dauert häufig länger als ein Vollzeitstudium.

Das ist völlig normal.

Ein Bachelor mit 180 ECTS kann beispielsweise:

  • in etwa 6 Semestern Vollzeit,
  • in 8 Semestern mit reduziertem Pensum oder
  • in 10 bis 12 Semestern bei stärkerer Teilzeit

absolviert werden.

Die tatsächlichen Modelle unterscheiden sich je nach Hochschule.

Mehr dazu findest du in unserem ausführlichen Ratgeber:

→ Fernstudium Dauer: Wie lange dauert ein Fernstudium?

Wie lässt sich Beruf und Studium besser organisieren?

Gute Organisation entscheidet häufig darüber, ob ein Fernstudium dauerhaft funktioniert.

1. Feste Lernzeiten festlegen

Behandle deine Lernzeiten ähnlich wie Termine.

Wenn beispielsweise Dienstag und Donnerstag von 19 bis 21 Uhr Lernzeit sind, sollten diese Zeiten möglichst fest reserviert bleiben.

2. Wochenziele statt Tagesziele setzen

Ein Arbeitstag kann länger dauern als geplant.

Deshalb sind Wochenziele häufig flexibler.

Beispiel:

„Diese Woche möchte ich Kapitel 4 bearbeiten und zwei Übungsaufgaben abschließen.“

3. Puffer einplanen

Plane nicht jede freie Stunde mit Studium.

Unerwartete Termine, Krankheit oder berufliche Spitzenbelastungen gehören zum Alltag.

4. Große Aufgaben früh beginnen

Hausarbeiten, Projektarbeiten und Prüfungsvorbereitung sollten nicht erst kurz vor der Abgabe beginnen.

5. Lernzeiten regelmäßig überprüfen

Wenn du dauerhaft hinter deinem Plan zurückbleibst, ist möglicherweise nicht deine Disziplin das Problem, sondern dein Studienpensum zu hoch.

Fernstudium mit Schichtarbeit

Auch mit Schichtdienst kann ein Fernstudium möglich sein.

Allerdings solltest du besonders auf folgende Punkte achten:

  • möglichst wenige verpflichtende Live-Termine,
  • aufgezeichnete Veranstaltungen,
  • flexible Prüfungstermine,
  • Online-Klausuren oder viele Prüfungsstandorte und
  • freie Einteilung des Studienmaterials.

Ein Studiengang mit festen wöchentlichen Abendveranstaltungen kann bei wechselnden Schichten deutlich schwieriger sein.

Fernstudium mit Familie

Beruf, Studium und Familie gleichzeitig zu organisieren ist möglich, erhöht aber die Anforderungen an die Zeitplanung.

Hilfreich sind:

  • feste Absprachen innerhalb der Familie,
  • klar definierte Lernzeiten,
  • gemeinsam geplante freie Wochenenden,
  • realistische Semesterziele und
  • Pausen in besonders belastenden Lebensphasen.

Gerade mit Kindern kann ein flexibles Teilzeitmodell sinnvoller sein als der Versuch, möglichst schnell fertig zu werden.

Muss mein Arbeitgeber dem Fernstudium zustimmen?

Ein privates Fernstudium findet grundsätzlich außerhalb der Arbeitszeit statt.

Ob du deinen Arbeitgeber informieren musst, kann allerdings von deiner individuellen Situation abhängen.

Relevant können beispielsweise sein:

  • arbeitsvertragliche Regelungen,
  • Nebentätigkeitsbestimmungen,
  • zeitliche Auswirkungen auf die Arbeit oder
  • besondere tarifliche oder dienstrechtliche Vorgaben.

Wenn du eine Unterstützung durch den Arbeitgeber möchtest, solltest du das Studium ohnehin frühzeitig ansprechen.

Kann der Arbeitgeber das Fernstudium unterstützen?

Ja.

Mögliche Unterstützungen sind beispielsweise:

  • vollständige oder teilweise Übernahme der Studiengebühren,
  • Freistellung für Prüfungen,
  • Bildungsurlaub, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind,
  • flexiblere Arbeitszeiten,
  • temporäre Arbeitszeitreduzierung oder
  • Nutzung beruflicher Projekte für Studienarbeiten.

Ob ein Arbeitgeber dazu bereit ist, hängt stark vom Unternehmen und vom Nutzen des Studiums für die aktuelle Tätigkeit ab.

Vollzeit arbeiten oder Arbeitszeit reduzieren?

Eine Reduzierung der Arbeitszeit kann das Studium erheblich erleichtern.

Schon eine Reduzierung von 40 auf beispielsweise 32 Stunden kann einen zusätzlichen freien Tag schaffen.

Dieser kann gezielt für:

  • Lernen,
  • Projektarbeiten,
  • Prüfungsvorbereitung oder
  • Präsenzveranstaltungen

genutzt werden.

Allerdings sinkt dadurch meist auch das Einkommen. Deshalb muss die Entscheidung finanziell zum persönlichen Haushalt passen.

Urlaub für Prüfungen nutzen?

Viele Studierende verwenden einzelne Urlaubstage für Prüfungen oder intensive Lernphasen.

Das kann sinnvoll sein.

Problematisch wird es allerdings, wenn der komplette Jahresurlaub dauerhaft für das Studium aufgebraucht wird.

Erholung bleibt auch während eines Fernstudiums wichtig.

Wie viel Freizeit bleibt beim Fernstudium?

Weniger – aber Freizeit sollte nicht vollständig verschwinden.

Wer beispielsweise 40 Stunden arbeitet und zusätzlich 15 Stunden studiert, kommt bereits auf 55 Stunden feste Belastung pro Woche.

Dazu kommen Haushalt, Wegezeiten und andere Verpflichtungen.

Deshalb sollte mindestens ein Teil der Woche bewusst frei bleiben.

Was tun bei beruflichen Spitzenzeiten?

Gerade bei Projektarbeit, Jahresabschluss, Personalengpässen oder saisonalen Belastungen kann die verfügbare Lernzeit vorübergehend stark sinken.

Dann helfen flexible Studienmodelle.

Vor der Anmeldung solltest du deshalb prüfen:

  • Kann ich weniger Module belegen?
  • Kann ich ein Semester pausieren?
  • Kann ich Prüfungen verschieben?
  • Wie lange kann ich kostenlos verlängern?

Wie vermeide ich Überlastung?

Ein berufsbegleitendes Fernstudium ist ein langfristiges Projekt.

Warnzeichen für eine zu hohe Belastung können beispielsweise sein:

  • dauerhafter Schlafmangel,
  • kaum noch freie Zeit,
  • ständiger Lernrückstand,
  • fehlende Konzentration oder
  • dauerhafte Gereiztheit.

In solchen Situationen kann es sinnvoll sein, das Studienpensum zu reduzieren.

Ein Semester länger zu studieren ist meist besser als ein Studienabbruch.

Fernstudium neben dem Beruf: Kosten berücksichtigen

Auch finanziell sollte das Studium zum Berufsalltag passen.

Gerade private Fernhochschulen verlangen häufig monatliche Studiengebühren.

Bei einer Reduzierung der Arbeitszeit müssen deshalb zwei Effekte gleichzeitig berücksichtigt werden:

  • Studiengebühren und
  • geringeres Einkommen.

Eine vollständige Übersicht findest du hier:

→ Fernstudium Kosten: Was kostet ein Fernstudium wirklich?

Welcher Anbieter eignet sich für Berufstätige?

Für Berufstätige ist nicht allein der Studiengang entscheidend. Mindestens genauso wichtig ist die Organisation des Studiums.

Vor der Anmeldung solltest du vergleichen:

  • Teilzeitmodelle,
  • flexible Studiendauer,
  • Online-Prüfungen,
  • Präsenzpflicht,
  • Live-Termine,
  • Aufzeichnungen,
  • Urlaubssemester,
  • kostenlose Verlängerung und
  • Betreuung.

Fernstudien-Anbieter für Berufstätige vergleichen

Die folgenden Partner bieten akademische Fern- beziehungsweise Online-Studiengänge an. Welche Studienform am besten passt, hängt vom gewünschten Studiengang und deiner persönlichen Wochenplanung ab.

WINGS Fernstudium
WINGS ist der Fernstudienbereich der Hochschule Wismar und richtet viele Studienangebote gezielt an Berufstätige. Je nach Studiengang stehen unterschiedliche Studienmodelle und Laufzeiten zur Verfügung.

→ Berufsbegleitende Studiengänge bei WINGS ansehen


APOLLON Hochschule
Die APOLLON Hochschule bietet flexible Fernstudiengänge mit Schwerpunkt Gesundheit, Pflege, Psychologie und Sozialwirtschaft und richtet sich stark an Berufstätige.

→ Fernstudiengänge der APOLLON Hochschule ansehen


Wilhelm Büchner Hochschule
Die Wilhelm Büchner Hochschule bietet insbesondere flexible Studiengänge aus Technik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Digitalisierung und Management.

→ Berufsbegleitende Studiengänge der Wilhelm Büchner Hochschule ansehen


Hochschule Fresenius
Die Hochschule Fresenius bietet flexible Online- und Fernstudienangebote aus unterschiedlichen Fachbereichen, die sich je nach Modell mit einer Berufstätigkeit verbinden lassen.

→ Online- und Fernstudiengänge der Hochschule Fresenius ansehen

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Checkliste: Passt ein Fernstudium neben meinem Beruf?

  • Kann ich jede Woche mindestens 10 bis 15 Stunden zuverlässig einplanen?
  • Unterstützt mein persönliches Umfeld das Vorhaben?
  • Kann ich meine Lernzeiten langfristig schützen?
  • Bietet der Studiengang ein Teilzeitmodell?
  • Kann ich das Lerntempo verändern?
  • Sind Prüfungen flexibel organisiert?
  • Gibt es möglichst wenige verpflichtende Präsenztermine?
  • Kann ich das Studium bei Bedarf verlängern oder pausieren?
  • Passen Studiengebühren und mögliche Arbeitszeitreduzierung in mein Budget?
  • Ist der gewünschte Abschluss für mein berufliches Ziel sinnvoll?

Häufige Fragen zum Fernstudium neben dem Beruf

Kann ich mit einem Vollzeitjob ein Fernstudium machen?

Ja. Viele Fernstudiengänge sind speziell auf Berufstätige ausgerichtet. Entscheidend ist ein realistisches Studienpensum.

Wie viele Stunden sollte ich neben dem Beruf lernen?

Viele Teilzeitmodelle bewegen sich ungefähr im Bereich von 10 bis 20 Stunden pro Woche. Der tatsächliche Aufwand hängt vom Studiengang und von der Modulbelegung ab.

Muss ich meine Arbeitszeit reduzieren?

Nein. Viele Studierende absolvieren ihr Fernstudium neben einer Vollzeitbeschäftigung. Eine Arbeitszeitreduzierung kann die Belastung jedoch deutlich senken.

Muss mein Arbeitgeber von meinem Studium wissen?

Das hängt von Arbeitsvertrag und individueller Situation ab. Wenn du Freistellung, Kostenübernahme oder flexible Arbeitszeiten möchtest, solltest du das Studium mit dem Arbeitgeber besprechen.

Kann mein Arbeitgeber die Studiengebühren übernehmen?

Ja. Manche Arbeitgeber übernehmen die Kosten vollständig oder teilweise, insbesondere wenn das Studium für die berufliche Tätigkeit relevant ist.

Wie lange dauert ein Fernstudium neben dem Beruf?

Ein Bachelor dauert berufsbegleitend häufig vier bis sechs Jahre. Die konkrete Dauer hängt von Hochschule und Studienmodell ab.

Kann ich das Studium unterbrechen?

Viele Hochschulen bieten Möglichkeiten für Pausen oder Urlaubssemester. Die konkreten Regelungen unterscheiden sich.

Was passiert, wenn ich beruflich vorübergehend keine Zeit habe?

Flexible Fernstudiengänge ermöglichen häufig eine Reduzierung der Modulbelegung, eine Verlängerung oder teilweise eine Studienpause.

Fazit: Fernstudium neben dem Beruf funktioniert mit realistischem Pensum

Ein Fernstudium neben dem Beruf ist grundsätzlich gut möglich – aber nicht ohne zusätzliche Belastung.

Der wichtigste Erfolgsfaktor ist nicht möglichst viel Disziplin, sondern ein realistisches Studienmodell.

Für viele Vollzeitbeschäftigte sind etwa 10 bis 15 Lernstunden pro Woche langfristig besser zu bewältigen als ein sehr ambitioniertes Studienpensum.

Plane feste Lernzeiten ein, halte ausreichend Puffer frei und prüfe bereits vor der Anmeldung, wie flexibel sich das Studium an berufliche Veränderungen anpassen lässt.

Wenn du diese Punkte beachtest, kann ein Fernstudium eine gute Möglichkeit sein, Berufserfahrung und akademische Weiterbildung miteinander zu verbinden.

Weitere passende Ratgeber:


Stand: Oktober 2026. Studienmodelle, Präsenzpflichten, Verlängerungsmöglichkeiten und organisatorische Bedingungen unterscheiden sich je nach Hochschule und Studiengang. Maßgeblich sind die aktuellen Studien- und Prüfungsbedingungen des jeweiligen Anbieters.