Arbeitsplan in der Produktion: Aufbau, Inhalte und Beispiel einfach erklärt

Ein Arbeitsplan beschreibt, wie ein Produkt, Bauteil oder eine Baugruppe hergestellt werden soll.

Er legt insbesondere fest:

  • welche Arbeitsvorgänge notwendig sind,
  • in welcher Reihenfolge sie durchgeführt werden,
  • an welchen Arbeitsplätzen oder Maschinen gearbeitet wird,
  • welche Betriebsmittel benötigt werden und
  • welche Vorgabezeiten gelten.

Damit ist der Arbeitsplan ein wichtiges Instrument der Arbeitsvorbereitung und Produktionsplanung.

Für die Fachwirt-Prüfung sollte man sich vor allem merken:

Stückliste = Was wird benötigt?

Arbeitsplan = Wie wird gefertigt?

Der Arbeitsplan in der Arbeitsvorbereitung

Die Arbeitsvorbereitung schafft die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche und termingerechte Fertigung.

Dabei werden unter anderem festgelegt:

  • Fertigungsverfahren,
  • Arbeitsfolge,
  • Betriebsmittel,
  • Zeitvorgaben,
  • Kapazitäten,
  • Termine.

Ein vereinfachter Ablauf lautet:

Konstruktion und Produktdaten

Grundlage sind beispielsweise technische Zeichnungen, Anforderungen und Stücklisten.

Arbeitsplanung

Hier werden Fertigungsverfahren und Arbeitsfolge festgelegt.

Arbeitsplan

Der Arbeitsplan beschreibt Arbeitsvorgänge, Arbeitsplätze, Maschinen und Betriebsmittel sowie Vorgabezeiten.

Fertigungsauftrag und Fertigungssteuerung

Für einen konkreten Auftrag werden unter anderem Menge, Termin und benötigte Ressourcen festgelegt.

Fertigung und Qualitätskontrolle

Der Auftrag wird durchgeführt und das Ergebnis geprüft.

Vereinfacht:

Produktdaten → Arbeitsplanung → Arbeitsplan → Fertigungsauftrag → Fertigung → Kontrolle

Wichtig:

Dies ist eine vereinfachte Darstellung. In der Praxis können Arbeitspläne auch für einzelne Aufträge angepasst oder speziell erstellt werden.

Welche Aufgabe hat ein Arbeitsplan?

Der Arbeitsplan schafft eine verbindliche Grundlage für die Fertigung.

Wichtige Ziele sind:

  • eindeutige Arbeitsabläufe,
  • wirtschaftliche Fertigung,
  • reproduzierbare Qualität,
  • planbare Zeiten,
  • bessere Kapazitätsplanung,
  • Unterstützung von Termin- und Kostenplanung.

Bei wiederkehrenden Produkten kann ein standardisierter Arbeitsplan mehrfach verwendet werden.

Typische Inhalte eines Arbeitsplans

Der genaue Aufbau hängt vom Unternehmen und vom eingesetzten ERP- oder PPS-System ab.

Bereich mögliche Inhalte
Kopfdaten Artikelnummer, Bezeichnung, Version
Arbeitsvorgänge Zuschneiden, Bohren, Fräsen, Montieren usw.
Reihenfolge Vorgangsnummern und Arbeitsfolge
Arbeitsplatz Maschine, Arbeitsplatz, Kostenstelle
Betriebsmittel Werkzeuge, Vorrichtungen, Maschinen
Zeitdaten Rüstzeit, Stückzeit, Vorgabezeit
Materialbezug Verbindung zur Stückliste oder zu Materialdaten
Qualitätsangaben Prüfungen und Qualitätsvorgaben
Zusatzinformationen Zeichnungen, Hinweise, Arbeitsanweisungen

Nicht jeder Arbeitsplan enthält alle genannten Angaben.

Entscheidend ist, dass die Fertigung eindeutig geplant und durchgeführt werden kann.

Praxisbeispiel: Arbeitsplan für eine Metallhalterung

Ein Unternehmen fertigt Metallhalterungen.

Nr. Arbeitsvorgang Arbeitsplatz Rüstzeit Stückzeit
10 Zuschneiden Säge 15 Min. 2 Min.
20 Bohren Bohrzentrum 10 Min. 3 Min.
30 Fräsen Fräsmaschine 20 Min. 4 Min.
40 Entgraten Handarbeitsplatz 5 Min. 2 Min.
50 Prüfen Prüfplatz 0 Min. 1 Min.

An diesem Beispiel lassen sich fast alle wichtigen Elemente erkennen:

  • Vorgangsnummer: eindeutige Kennzeichnung
  • Arbeitsvorgang: auszuführende Tätigkeit
  • Arbeitsplatz: Ort beziehungsweise Betriebsmittel
  • Rüstzeit: Vorbereitung des Vorgangs
  • Stückzeit: Zeit je gefertigtem Teil

Arbeitsvorgang und Arbeitsfolge

Ein Arbeitsplan zerlegt den Fertigungsprozess in einzelne Arbeitsvorgänge.

Beispiele:

  • Zuschneiden
  • Bohren
  • Fräsen
  • Entgraten
  • Prüfen

Die Arbeitsfolge legt fest, in welcher Reihenfolge diese Vorgänge durchgeführt werden.

Im Beispiel lautet sie:

10 Zuschneiden → 20 Bohren → 30 Fräsen → 40 Entgraten → 50 Prüfen

Die Reihenfolge kann technisch notwendig sein.

Was ist die Rüstzeit?

Die Rüstzeit ist die Zeit, die benötigt wird, um einen Arbeitsplatz oder ein Betriebsmittel für einen Auftrag vorzubereiten.

Dazu können gehören:

  • Werkzeugwechsel,
  • Maschine einstellen,
  • Vorrichtung montieren,
  • Programm laden,
  • Material bereitstellen.

Die Rüstzeit fällt grundsätzlich für den jeweiligen Rüstvorgang beziehungsweise Auftrag an und nicht für jedes einzelne Stück erneut.

Was ist die Stückzeit?

Die Stückzeit ist die Zeit, die für die Bearbeitung eines einzelnen Stücks benötigt wird.

Beispiel:

Stückzeit beim Fräsen: 3 Minuten je Metallhalterung

Bei 200 Stück ergibt sich:

200 × 3 Minuten = 600 Minuten Bearbeitungszeit

Auftragszeit eines Arbeitsvorgangs

Für einen einzelnen Arbeitsvorgang kann vereinfacht gelten:

Auftragszeit = Rüstzeit + Stückzahl × Stückzeit

Diese Formel bezieht sich auf den betrachteten Arbeitsvorgang beziehungsweise die entsprechend abgegrenzte Tätigkeit.

Rechenbeispiel: Fräsen von 200 Metallhalterungen

Auftragsmenge: 200 Stück

Rüstzeit: 25 Minuten

Stückzeit: 3 Minuten

Bearbeitungszeit

200 × 3 Minuten = 600 Minuten

Auftragszeit des Vorgangs

25 Minuten + 600 Minuten = 625 Minuten

Umgerechnet:

10 Stunden 25 Minuten

Das Beispiel zeigt:

Die Rüstzeit wird nicht mit der Stückzahl multipliziert.

Es handelt sich um eine vereinfachte Berechnung ohne zusätzliche Unterbrechungs-, Warte- oder Transportzeiten.

Auftragszeit ist nicht automatisch Durchlaufzeit

Die berechnete Auftragszeit eines einzelnen Arbeitsvorgangs ist nicht automatisch mit der gesamten Durchlaufzeit eines Fertigungsauftrags identisch.

Zur Durchlaufzeit können zusätzlich gehören:

  • Wartezeiten,
  • Liegezeiten,
  • Transportzeiten,
  • Kontrollzeiten,
  • Unterbrechungen.

Außerdem können Arbeitsvorgänge unter Umständen parallel durchgeführt werden.

Deshalb gilt:

Summe der Bearbeitungszeiten ≠ automatisch gesamte Durchlaufzeit

Für Prüfungsaufgaben sollte immer genau geprüft werden, nach welcher Zeit gefragt wird.

Arbeitsplan, Stückliste, Arbeitsanweisung und Fertigungsauftrag

Dokument zentrale Frage
Stückliste Welche Teile und Mengen werden benötigt?
Arbeitsplan Wie, wo und in welcher Reihenfolge wird gefertigt?
Arbeitsanweisung Wie wird ein einzelner Vorgang im Detail ausgeführt?
Fertigungsauftrag Welche Menge soll bis wann hergestellt werden?

Diese Abgrenzung gehört zu den wichtigsten Lernpunkten.

Arbeitsplan und Stückliste

Die Stückliste ist materialorientiert.

Sie zeigt beispielsweise Einzelteile, Baugruppen und Mengen.

Der Arbeitsplan ist dagegen ablauforientiert.

Er beschreibt Arbeitsschritte, Reihenfolge, Arbeitsplätze und Zeiten.

Merksatz:

Stückliste = Was und wie viel?

Arbeitsplan = Wie, wo und wie lange?

Arbeitsplan und Arbeitsanweisung

Eine Arbeitsanweisung beschreibt einen einzelnen Vorgang häufig deutlich detaillierter.

Beispiel:

Im Arbeitsplan steht:

Vorgang 30: Bauteil montieren

Eine Arbeitsanweisung kann zusätzlich festlegen:

  • welche Schrauben verwendet werden,
  • welches Drehmoment gilt,
  • welche Sicherheitsvorgaben einzuhalten sind.

Merksatz:

Arbeitsplan = Ablauf

Arbeitsanweisung = detaillierte Durchführung

Arbeitsplan und Fertigungsauftrag

Der Arbeitsplan beschreibt grundsätzlich den vorgesehenen Fertigungsweg.

Der Fertigungsauftrag bezieht sich auf einen konkreten Auftrag.

Beispiel:

Arbeitsplan:

So wird Produkt A gefertigt.

Fertigungsauftrag:

500 Stück Produkt A bis zum 20. Oktober fertigen.

Der Fertigungsauftrag greift dabei auf die im Arbeitsplan hinterlegten Vorgänge und Zeitdaten zurück.

Welche Informationen werden zur Arbeitsplanung benötigt?

Zur Erstellung eines Arbeitsplans können unter anderem erforderlich sein:

  • technische Zeichnungen,
  • Stücklisten,
  • Materialdaten,
  • Qualitätsanforderungen,
  • verfügbare Maschinen,
  • Werkzeuge,
  • Fertigungsverfahren,
  • Arbeitsplatzdaten,
  • Zeitdaten.

Auch Produktionsmengen können Einfluss darauf haben, welches Fertigungsverfahren wirtschaftlich sinnvoll ist.

Bedeutung für die Kapazitätsplanung

Die im Arbeitsplan hinterlegten Zeitdaten können genutzt werden, um den Bedarf an Maschinen- und Arbeitszeit zu bestimmen.

Beispiel

Stückzeit eines Vorgangs: 5 Minuten

Auftragsmenge: 600 Stück

Bearbeitungszeit:

600 × 5 Minuten = 3.000 Minuten

Das entspricht:

50 Stunden

Hinzu kann noch die Rüstzeit kommen.

Damit liefert der Arbeitsplan wichtige Daten für die Frage:

Reichen Maschinen- und Personalkapazitäten für den Auftrag aus?

Wie technische Ressourcen geplant werden, zeigt der Beitrag Produktionsmittelplanung.

Bedeutung für die Terminplanung

Arbeitspläne unterstützen außerdem die Terminplanung.

Aus Vorgangsfolge, Bearbeitungszeiten, Rüstzeiten und verfügbaren Kapazitäten kann abgeleitet werden, wann einzelne Arbeitsgänge beginnen und beendet werden können.

Dabei ist erneut zu beachten:

Neben reinen Bearbeitungszeiten können weitere Durchlaufzeiten entstehen.

Bedeutung für die Kostenplanung

Arbeitspläne können auch Grundlagen für die Kalkulation liefern.

Wichtige Daten sind beispielsweise:

  • Maschinenzeiten,
  • Personalzeiten,
  • Rüstzeiten,
  • Kostenstellen,
  • eingesetzte Betriebsmittel.

Sind beispielsweise Maschinenstundensätze bekannt, können die Zeitangaben aus dem Arbeitsplan zur Berechnung von Fertigungskosten beitragen.

Ergänzend dazu erklärt der Beitrag Maschinenstundensatz die entsprechende Kostenrechnung.

Zusammenhang zur Absatz- und Produktionsplanung

Der Arbeitsplan steht nicht isoliert.

Die übergeordnete Planung lässt sich vereinfacht so darstellen:

Absatzplanung → Produktionsprogramm → Arbeitsplanung und Arbeitsplan → Fertigungsauftrag → Bereitstellung von Material und Betriebsmitteln → Fertigung

Der Arbeitsplan konkretisiert also, wie die im Produktionsprogramm vorgesehenen Produkte gefertigt werden sollen.

Den übergeordneten Zusammenhang erklärt der Beitrag Absatz- und Produktionsplanung.

Auch die Bedarfsbestimmung spielt eine Rolle, wenn benötigte Materialien und Ressourcen aus dem geplanten Produktionsprogramm abgeleitet werden.

Digitale Arbeitspläne in ERP- und PPS-Systemen

Arbeitspläne werden heute häufig digital in ERP- oder PPS-Systemen verwaltet.

Sie können dort beispielsweise verknüpft werden mit:

  • Stücklisten,
  • Materialbeständen,
  • Arbeitsplätzen,
  • Produktionsaufträgen,
  • Kapazitäten,
  • Terminen,
  • Kalkulationsdaten.

Dadurch können dieselben Arbeitsplandaten für verschiedene Planungs- und Steuerungsaufgaben genutzt werden.

Standardisierung durch Arbeitspläne

Ein großer Vorteil standardisierter Arbeitspläne besteht darin, dass wiederkehrende Fertigungsabläufe nicht bei jedem Auftrag neu geplant werden müssen.

Mögliche Vorteile:

  • einheitliche Abläufe,
  • bessere Kalkulation,
  • einfachere Terminplanung,
  • vergleichbare Soll- und Ist-Zeiten,
  • reproduzierbare Qualität.

Wann muss ein Arbeitsplan geändert werden?

Arbeitspläne müssen gepflegt werden.

Anpassungen können notwendig werden, wenn sich beispielsweise ändern:

  • Konstruktion,
  • Material,
  • Maschine,
  • Fertigungsverfahren,
  • Werkzeuge,
  • Qualitätsanforderungen,
  • Zeitvorgaben.

Beispiel

Eine alte Fräsmaschine wird durch ein modernes Bearbeitungszentrum ersetzt.

Dadurch können Arbeitsschritte zusammengefasst, Bearbeitungszeiten reduziert und neue Werkzeuge eingesetzt werden.

Der Arbeitsplan muss entsprechend angepasst werden.

Soll- und Ist-Daten

Ein Arbeitsplan enthält häufig Sollwerte.

Beispiele:

  • Soll-Rüstzeit,
  • Soll-Stückzeit,
  • vorgesehener Arbeitsplatz.

Nach der Fertigung können diese Werte mit den tatsächlichen Daten verglichen werden.

Beispiel:

Soll-Stückzeit: 4 Minuten

Ist-Stückzeit: 5 Minuten

Eine solche Abweichung kann beispielsweise hindeuten auf:

  • Maschinenprobleme,
  • unrealistische Zeitvorgaben,
  • Materialprobleme,
  • Qualifikationsbedarf,
  • ineffiziente Abläufe.

Damit können Arbeitsplandaten auch Verbesserungsprozesse unterstützen.

Arbeitsplan für die Fachwirt-Prüfung

1. Was?

Welches Produkt oder Bauteil wird hergestellt?

2. Wie?

Welche Arbeitsvorgänge sind erforderlich?

3. In welcher Reihenfolge?

Wie lautet die Arbeitsfolge?

4. Wo und womit?

Welche Arbeitsplätze und Betriebsmittel werden benötigt?

5. Wie lange?

Welche Rüst- und Stückzeiten sind vorgesehen?

Zusätzlich sollte man die Dokumente unterscheiden können:

Stückliste → Material

Arbeitsplan → Ablauf

Arbeitsanweisung → Detail

Fertigungsauftrag → konkrete Menge und Termin

Typische Prüfungsfehler

Arbeitsplan und Stückliste gleichsetzen

Die Stückliste zeigt Teile und Mengen. Der Arbeitsplan beschreibt den Fertigungsablauf.

Rüstzeit mit der Stückzahl multiplizieren

Die Rüstzeit fällt grundsätzlich einmal für den betrachteten Rüstvorgang an.

Auftragszeit und Durchlaufzeit gleichsetzen

Zur Durchlaufzeit können zusätzlich Warte-, Liege- und Transportzeiten gehören.

Arbeitsplan und Fertigungsauftrag verwechseln

Der Arbeitsplan beschreibt den grundsätzlichen Fertigungsweg. Der Fertigungsauftrag enthält konkrete Menge und Termin.

Arbeitsplan als Materialliste betrachten

Materialinformationen können verknüpft sein. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeitsvorgängen und Arbeitsfolge.

Vorgangsreihenfolge ignorieren

Viele Arbeitsschritte bauen technisch aufeinander auf.

Kleiner Selbsttest

Frage 1: Was beschreibt ein Arbeitsplan?

Lösung:
Den vorgesehenen Fertigungsablauf mit Arbeitsvorgängen, Reihenfolge, Arbeitsplätzen, Betriebsmitteln und Zeitvorgaben.

Frage 2: Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsplan und Stückliste?

Lösung:
Die Stückliste beschreibt benötigte Teile und Mengen. Der Arbeitsplan beschreibt den Fertigungsablauf.

Frage 3: Was ist die Rüstzeit?

Lösung:
Die Zeit zur Vorbereitung beziehungsweise Einrichtung eines Arbeitsplatzes oder Betriebsmittels für einen Auftrag.

Frage 4: Wie berechnet sich die vereinfachte Auftragszeit eines Arbeitsvorgangs?

Lösung:
Rüstzeit + Stückzahl × Stückzeit.

Frage 5: Ist die Auftragszeit automatisch identisch mit der Durchlaufzeit?

Lösung:
Nein. Zur Durchlaufzeit können unter anderem Warte-, Liege- und Transportzeiten gehören.

Frage 6: Warum sind Arbeitspläne für die Kapazitätsplanung wichtig?

Lösung:
Weil die hinterlegten Zeitdaten zeigen, wie stark Maschinen und Arbeitsplätze durch Fertigungsaufträge beansprucht werden.

Arbeitsplan einfach erklärt

Ein Arbeitsplan beantwortet im Kern:

Was wird hergestellt?

Wie wird es hergestellt?

In welcher Reihenfolge?

Wo und womit?

Wie lange dauert der jeweilige Vorgang?

Damit verbindet er technische Produktinformationen mit der praktischen Fertigungsplanung.

Für Fachwirte besonders wichtig:

  • Arbeitsvorgänge,
  • Arbeitsfolge,
  • Arbeitsplätze,
  • Betriebsmittel,
  • Rüstzeit,
  • Stückzeit,
  • Auftragszeit,
  • Abgrenzung zur Durchlaufzeit,
  • Unterschied zur Stückliste.

Häufige Fragen zum Arbeitsplan

Was ist ein Arbeitsplan?

Ein Arbeitsplan beschreibt die vorgesehenen Arbeitsvorgänge und deren Reihenfolge zur Herstellung eines Produkts oder Bauteils.

Was steht in einem Arbeitsplan?

Typische Inhalte sind Produktdaten, Arbeitsvorgänge, Reihenfolge, Arbeitsplätze, Betriebsmittel und Vorgabezeiten.

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsplan und Stückliste?

Die Stückliste beantwortet, welche Teile und Mengen benötigt werden. Der Arbeitsplan beantwortet, wie daraus ein Produkt hergestellt wird.

Was ist der Unterschied zwischen Rüstzeit und Stückzeit?

Die Rüstzeit dient der Vorbereitung des Vorgangs. Die Stückzeit fällt für jedes einzelne gefertigte Stück an.

Was ist der Unterschied zwischen Auftragszeit und Durchlaufzeit?

Die Auftragszeit kann sich auf Rüst- und Bearbeitungszeiten eines Vorgangs beziehen. Die Durchlaufzeit umfasst darüber hinaus gegebenenfalls weitere Zeiten wie Warten, Liegen und Transport.

Wird ein Arbeitsplan für jeden Auftrag neu erstellt?

Nicht zwingend. Standardisierte Arbeitspläne können für wiederkehrende Produkte verwendet und bei Bedarf angepasst werden.