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Weiterbildung zum Fachwirt

Wer eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen hat und einige Jahre im Beruf arbeitet, fragt sich früher oder später, wie es mit der beruflichen Karriere weitergehen soll. In früheren Jahren gab es für die sogenannten Kaufmannsgehilfen (Berufsbezeichnung nach der kaufmännischen Ausbildung) keine weitere Möglichkeit eine qualifizierte Weiterbildung durchzuführen. Handwerker und Angehörige technischer Berufe hatten es hier einfacher, für sie gab es den Meistertitel. Doch bereits seit über 40 Jahren gibt es auch für kaufmännische Angestellte die Weiterbildung zum Fachwirt in nahezu allen Branchen.

Der Weg zum Fachwirt

Der Fachwirt ist ein Berufsabschluss, der durch eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung erreicht wird. Er ist mit einem Meistertitel in Handwerk und Industrie zu vergleichen und ist für Fachkaufleute aus allen Bereichen der entscheidende Karriereschritt. Wer die Weiterbildung zum Fachwirt aufnehmen möchte, hat vorab einige Voraussetzungen zu erfüllen. Die Anforderungen, die bei der staatlichen Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer gestellt werden, sind recht hoch. Eine Grundvoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung in der entsprechenden Branche. Nach der Ausbildung wird eine Berufspraxis von zwei bis drei Jahren verlangt. Branchenfremde können die jeweilige Weiterbildung zum Fachwirt aufnehmen, wenn sie eine längere Berufspraxis nachweisen können. In einigen Branchen ist eine Berufspraxis von fünf Jahren nachzuweisen.

Der Fachwirt als Wirtschaftsexperte

© Trueffelpix – Fotolia.com

Wer erfolgreich eine Weiterbildung zum Fachwirt abgeschlossen hat, ist in Industrie, Handel und Handwerk, aber auch im Sozial- und Gesundheitswesen sowie in der öffentlichen Verwaltung, ein gefragter Experte. Arbeitgeber aller Branchen schätzen den speziellen Fachwirt und setzen ihn in höheren Positionen ein. Wer eine erfolgreiche Weiterbildung zum Fachwirt abgeschlossen hat, kann auf eine gehobene Stellung in seinem Unternehmen hoffen. Wer hingegen einen neuen Arbeitsplatz sucht und sich als Fachwirt nach einer erfolgreichen Weiterbildung bewirbt, hat eindeutig bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als seine Mitbewerber. Ein Fachwirt nach einer Weiterbildung nimmt oftmals eine Stellung im mittleren Management ein, er ist Vermittler zwischen den Ausführenden und der Leitungsebene.

Das Einkommen steigt nach der Weiterbildung zum Fachwirt

Nach einer erfolgreichen Weiterbildung zum Fachwirt und dem beruflichen Aufstieg steigt aber auch das Einkommen des Angestellten. Es gibt Branchen, in denen ein Fachwirt nach einer Weiterbildung mehr als das doppelte verdiente als vor der Weiterbildung. Ein entsprechendes Gehaltsgefüge ist schwer auszumachen, da dies sehr branchenabhängig ist. An den Beispielen Finanz- und Immobilienwesen, Erziehungswesen sowie Sport und Fitness ist dies schön zu erkennen. Ein Bankfachwirt verdient in etwa 2.800,00 Euro im Monat, im Investmentbereich werden 3.000,00 Euro, im Erziehungswesen 3.100,00 Euro und im Fitnessbereich liegt der monatliche Verdienst bei etwa 1.700,00 Euro. Das höchste Durchschnittseinkommen wird in der Organisation und Verwaltung gezahlt. Das monatliche Bruttoeinkommen liegt hier bei über 4.000,00 Euro. Im Hotel- und Gaststättengewerbe liegt das Einkommen am niedrigsten, mehr als 1.750,00 Euro sind hier monatlich kaum zu erzielen.

Welche Spezialisierungen sind bei der Weiterbildung zum Fachwirt möglich?

In folgenden Bereichen können Weiterbildungslehrgänge zum Fachwirt besucht werden:

Weitere Spezialisierungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Übersicht Fachwirt A-Z.

Fazit – Weiterbildung zum Fachwirt

Im Internet finden Sie zahlreiche Anbieter, die eine Weiterbildung zum Fachwirt anbieten. Hier lohnt es, sich die einzelnen Anbieter anzuschauen. Sie haben hier die Möglichkeit Bewertungen zu lesen und sich über die einzelnen Kosten zu informieren. Sehr hilfreich ist auch die Anforderung von kostenlosem Informationsmaterial, um sich zu Hause alles in aller Ruhe anzuschauen. Die großen Anbieter im Netz bieten aber auch eine kostenlose Beratung im Netz, am Telefon oder vor Ort an. Entsprechende Studienbegleiter stehen hier mit Rat und Tat zur Seite.

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